Hilflose Taube in Netz verfangen

Update! Leider ist sie trotz aller Bemühungen doch verstorben.



Fotos: TSV Hagen

Letzte Woche wurden wir vom Bereitschaftsdienst um Hilfe gebeten. Der Vorfall betraf eine Taube, die in einem Netz gefangen war und zunächst als tot gemeldet wurde. Wie üblich wollten wir uns zunächst ein genaueres Bild der Lage machen und baten um ein Foto. Dabei stellte sich rasch heraus, dass das Tier nicht tot war. Aufgrund eines verzweifelten Überlebenskampfs war es jedoch extrem geschwächt und konnte sich nicht selbst aus dem Netz befreien.😔

Glücklicherweise war eine Kollegin in der Nähe, die sofort zum Einsatzort fuhr. Mit Hilfe einer „Räuberleiter“ gelang es ihr, die Taube zu erreichen und sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien – buchstäblich in letzter Minute. Das Tier war zwar gerettet, doch es zeigte deutliche Anzeichen von Erschöpfung und wies Verletzungen auf.

Es ist erschütternd zu sehen, welches Leid durch unsachgemäß angebrachte Netze verursacht wird. Diese unprofessionellen Konstruktionen verhindern nicht nur nicht effektiv, dass Tauben dort nisten. Immer wieder werden Tiere darin gefangen, verletzen sich schwer oder sterben qualvoll.😢

Für diese Taube hatte der Tag jedoch ein glückliches Ende, denn sie wurde rechtzeitig entdeckt und gerettet. Sie verdankt ihr Leben den Meldern, dem beherzten Einsatz und der schnellen Reaktion unserer Kollegin.😇

Hilflose Entenküken als Fußball benutzt


Uns verschlägt es hin und wieder einfach nur die Sprache. 😔

Am Dienstagabend nach 21 Uhr erreichte uns eine Nachricht über Umwege vom städtischen Ordnungsdienst. Die Mitarbeiter hatten zehn winzige Entenküken in ihrem Fahrzeug, die sie zuvor in Hagen entdeckt hatten – an einem Ort, an dem sich häufig Menschen aufhalten, um Alkohol zu trinken. Genau diese Personen, haben alles darangesetzt, den kleinen Tieren das Leben zu retten. Offenbar hatten zuvor Kinder mit den Küken Fußball gespielt und sie durch die Gegend „gekickt“. 😠

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für die hilflosen Tiere eingesetzt haben, sowie an die Mitarbeiter des Ordnungsamtes.

Die Entenküken wurden schließlich zu einem unserer Kollegen gebracht, der unverzüglich alles fachgerecht für die Kleinen vorbereitete und sie mit Engagement und Fürsorge aufnahm.

Ganz lieben Dank an Thomas, der wieder einmal spontan für uns und die Tiere da war.❣

Die Küken waren völlig verstört und benötigten einige Zeit zur Erholung. Auch der nächste Tag war noch kritisch, doch mittlerweile sind wir zuversichtlich, dass die kleinen Tiere nun über den Berg sind. 😇

Vielen Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz!

Eichhörnchen-Baby in Not


Vor einigen Tagen wurde ein kleines Eichhörnchen in einer Tierarztpraxis in Hagen abgegeben. Es war hilflos auf der Hagener Straße gefunden worden und wurde dort bis zu unserer Abholung liebevoll versorgt. Eine Kollegin nahm das Kleine in ihre Obhut und brachte es zu unserer Pflegestelle. ❣

Zwar ist es noch nicht vollständig über den Berg, doch es befindet sich auf einem guten Weg und in besten Händen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für das kleine Eichhörnchen engagiert haben, und ein besonderer Dank an die Pflegestelle für ihre großartige Unterstützung.🥰

Hadi hat einen Herzenswunsch!


Hier möchten wir euch Hadi und seinen Herzenswunsch vorstellen.

Hadi ist Allergiker und verträgt ausschließlich reines Pferdefleisch.

Das Rinti Ross pur Futter kann bei Fressnapf Hagen-Hohenlimburg (Hagen) oder Fressnapf XXL Hagen gekauft und für Hadi hinterlegt werden.

Alle anfallenden Kosten trägt der Tierschutzverein, sodass wir ihm die Rückführung in seine kleine Familie ermöglichen konnten. ❣🍀❣

Eichhörnchen benötigten Hilfe


Auch wenn wir in den letzten 14 Tagen viel mit unserem Osterbasar zu tun hatten, stand der Tierschutz in dieser Stadt natürlich nicht still. Einige Eichhörnchen benötigten Hilfe, und wir konnten sie erfolgreich an eine fachkundige Pflegestelle übergeben. 🍀❣🍀

– Fotos: TSV Hagen

Besonders bemerkenswert war eine Eichhörnchen-Mama, die sich in einem Wäscheschrank ein gemütliches Nest eingerichtet und dort ihre Babys zur Welt gebracht hat. 😇Die kleinen Abenteurer unternehmen inzwischen schon ihre ersten Ausflüge, während ihre Gastgeber ihnen weiterhin freundlich Asyl gewähren.🫶

Rotkehlchen in Not


Gestern meldete sich eine Firma aus Hohenlimburg bei uns wegen eines hilflosen Rotkehlchens.

Der kleine Vogel war offenbar gegen ein Hindernis geflogen und erlitt ein Anflugtrauma. Nachdem er eine Zeit lang beobachtet wurde und sich sein Zustand nicht besserte, holte ein Kollege ihn noch spät am Abend ab und versorgte das Tier fachgerecht.🙏

Am nächsten Tag brachten wir den Vogel nach Bochum zu „Wat ne Feder e.V.„, wo er bis zur vollständigen Genesung betreut wird.

Wir hoffen, dass er bald wieder am Fundort in die Freiheit entlassen werden kann.😇

Herzlichen Dank, Steffi, für deine Hilfe!🥰

Notfall: Eddie blinder Nymphensittich sucht ein artgerechtes Zuhause


Wir sind auf der Suche nach einem neuen, liebevollen Zuhause für den Nymphensittich Eddie.

Eddie, geboren im Mai 2025, hat aufgrund einer Krankheit sein Augenlicht verloren. Dennoch ist er ein beeindruckendes Beispiel für Anpassungsfähigkeit und Lebensfreude.

Nun wünscht er sich eine Voliere, die speziell auf seine Bedürfnisse als blinder Vogel abgestimmt ist. Idealerweise sollte diese behindertengerecht gestaltet sein und ihm eine stressfreie Umgebung bieten. Dort könnte er gemeinsam mit anderen Nymphensittichen ein harmonisches und artgerechtes Leben führen.

Eddie ist trotz seines Handicaps ein äußerst lebhafter und neugieriger Vogel. Er liebt es, an den Gitterstangen zu klettern, und findet sich in seinem Umfeld erstaunlich gut zurecht. Mit der richtigen Fürsorge und Liebe wird er sicher weiterhin ein erfülltes Leben führen können und neuen Schwung in seine neue Vogelfamilie bringen.

Tierheim der Stadt Hagen.
Kontakt: 02331-2072545 oder tierheim@stadt-hagen.de

Bei Nichterreichbarkeit wenden Sie sich an den Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V.
per Mail:  info@tierschutzverein-hagen.de

Ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2025


Unsere engagierte Igelpflegestelle hat in den vergangenen 12 Monaten insgesamt 110 Igel aufgenommen. Darunter befanden sich 53 kleine Igelbabys, die mit viel Hingabe und intensiver Pflege aufgepäppelt wurden. 🍀

Leider haben 34 der aufgenommenen Tiere ihr Leben verloren oder mussten aufgrund schwerer Verletzungen – häufig verursacht durch Mähroboter – eingeschläfert werden. Alle Igel stammten aus Hagen und konnten entweder von uns zur Pflegestelle gebracht oder direkt von ihren Findern übergeben werden.

Die Unterstützung der Pflegestelle war für uns eine Herzensangelegenheit. So stellten wir das ganze Jahr über hochwertiges Futter bereit und kamen für die nicht unerheblichen Tierarztkosten auf. 😇

Viele der geretteten Tiere konnten schließlich entweder am Fundort oder bei unserer Kollegen wieder ausgewildert werden. Einige Igel verbringen auch den Winter bei unseren Kollegen, bevor es im Frühjahr wieder in die Freiheit geht.

Wir möchten der lieben Christiane ganz herzlich für ihre wundervolle Arbeit danken sowie unserem gesamten Team für die hervorragende Zusammenarbeit! 🥰❣🍀

Armes Notfellchen

Vor einigen Wochen haben wir einen Kater aus einer Tierarztpraxis übernommen, der dort als dringender Notfall abgegeben wurde. Der arme Kerl hatte seit mehr als fünf Tagen keinen Urin mehr abgesetzt. 😔

Das Tier wurde in einem schmutzigen Karton gebracht, war völlig verdreckt und roch stark. Der Kater, nicht kastriert, befand sich in einem lebensbedrohlichen Zustand. Zuvor hatte man bei anderen Tierärzten angefragt, ob man ihn einschläfern könne, was jedoch abgelehnt wurde. Schließlich erfuhren wir, dass er gerade einmal zwei Jahre alt ist.

Sicherlich war Skinny, wie wir ihn nannten, einmal ein kräftiger und stattlicher Kater. Doch als er bei uns ankam, war von diesem Anblick nichts mehr übrig. Laut der Tierärztin hatte er ein Gesicht wie ein zweijähriger Kater, aber ein Körper wie ein uraltes Tier.

Bilder aus der Praxis bei seiner Ankunft.

Zu dem Zeitpunkt hatten wir eigentlich keine Hoffnung.

Da er völlig abgemagert war, erhielt er deshalb den Namen Skinny.😿

Skinny blieb mehrere Tage in der Praxis und wurde intensiv behandelt. Seine Nierenwerte waren zunächst nicht mehr messbar, und es ist kaum vorstellbar, wie viel er erlitten haben muss.

Nachdem sich sein Zustand etwas stabilisiert hatte, haben wir ihn abgeholt und auf eine liebevolle Pflegestelle gebracht. Dort konnte er sich sichtlich erholen.

Es wurden weder Steine noch andere körperliche Ursachen für seinen Zustand festgestellt; man vermutet, dass extremer Stress die Ursache war. Auffällig war zudem seine große Ängstlichkeit. Skinny musste erst wieder lernen, Vertrauen zu fassen. Er sucht den Kontakt zu Menschen und möchte schmusen, reagiert jedoch bei unüberlegten Bewegungen scheu – allerdings niemals mit Krallen, sondern lediglich mit einem Pfotenschlag.❣

Ein netter Hund, der Katzen kennt, wäre kein Problem im neuen Zuhause. Im Moment lebt er mit einem Hund und einem 11 jähigen Mädchen in der Familie zusammen.

Wir wissen nicht, was dieser kleine Kerl alles durchgemacht hat, aber er muss eine Menge erlebt haben. In absehbarer Zeit suchen wir für Skinny ein liebevolles Zuhause in einem ruhigen Umfeld, wo er die Zuwendung bekommen kann, die er so dringend braucht.🙏

Noch eine persönliche Bitte: Die Behandlungskosten für Skinny belaufen sich auf über 1.000 Euro und mussten komplett von uns getragen werden – in einem Monat, in dem unsere Tierarztrechnungen sowieso bereits sehr hoch waren.

Es wird immer häufiger zur Realität, dass solche Notfälle zu unserer Verantwortung werden und zusätzliche, hohe Kosten verursachen.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Spenden:
https://tierschutzverein-hagen.de/spenden/

Danke im Namen der Tiere.🍀❣🍀

Wer kümmert sich eigentlich um Wildtiere, wie in diesem Fall eine Buntspechtdame?

Natürlich der Tierschutzverein Hagen.

Das Tier schien ein schweres Anflugtrauma erlitten zu haben, weshalb wir es zu einer erfahrenen Pflegestelle brachten. 🍀

Dort konnte sie in Ruhe genesen. In der freien Natur hätte der Vogel mit großer Wahrscheinlichkeit nicht überlebt.

Jetzt, etwa vier Wochen später, zeigte sie sich zunehmend agiler und begann, erste Flugversuche zu unternehmen. Für uns alle bedeutete das, sie wieder in ihren natürlichen Lebensraum zurückzubringen.😇

Pass auf Dich auf kleine Spechtdame❣🍀❣

Danke an Steffi von Wat ne Feder für die gute Pflege und das Auswildern. 🥰