
Gestern wurde ein Igel gefunden, dem ein Auge fehlte. Die Wunde um das Auge war so tief, dass der Knochen sichtbar war, und das arme Tier litt unter starken Schmerzen. Man kann nur mutmaßen, was diesem Igel zugestoßen ist, doch leider bietet die Natur kaum noch sichere Rückzugsorte für diese Tiere.
(**Die Originalbilder möchten wir allen ersparen, daher nur ein KI-generiertes-Bild.)
Das Igelweibchen musste schließlich erlöst werden – eine äußerst traurige Entscheidung. Übrigens: Wer glaubt, dass Wildtiere kostenlos behandelt werden, liegt falsch. Wir zahlen die üblichen Tierarztgebühren, die sich, wie gestern, oft auf das Zwei- bis Dreifache belaufen, zuzüglich einer Praxisgebühr von 50 Euro. ![]()
Der Eingriff war notwendig, um das Leiden des kleinen Wesens zu beenden. Der Madenbefall und die großen Schmerzen waren selbst für eine erfahrene Igelpflegestelle kaum zu ertragen. ![]()
Makellos gepflegte Gärten, der übermäßige Rückschnitt von Hecken und Büschen, das Entfernen von Laubhaufen sowie zuletzt noch die vielen Osterfeuer und andere Eingriffe erschweren das Leben der Stacheltiere erheblich. Hinzu kommen Trockenheit und Nahrungsmangel, die die Situation zusätzlich verschärfen.




