Gestern meldete sich eine Firma aus Hohenlimburg bei uns wegen eines hilflosen Rotkehlchens.
Der kleine Vogel war offenbar gegen ein Hindernis geflogen und erlitt ein Anflugtrauma. Nachdem er eine Zeit lang beobachtet wurde und sich sein Zustand nicht besserte, holte ein Kollege ihn noch spät am Abend ab und versorgte das Tier fachgerecht.
Am nächsten Tag brachten wir den Vogel nach Bochum zu „Wat ne Feder e.V.„, wo er bis zur vollständigen Genesung betreut wird.
Wir hoffen, dass er bald wieder am Fundort in die Freiheit entlassen werden kann.
Teddy ist ein freundlicher, kleiner Hundesenior, der dringend einen liebevollen Pflegeplatz sucht, idealerweise in Hagen oder der näheren Umgebung.
Nachdem seine Besitzer schwer erkrankt sind und sich nicht mehr um ihn kümmern können, wünscht sich Teddy ein liebevolles und fürsorgliches Zuhause für seinen Lebensabend.
Teddy liebt es, spazieren zu gehen, ist leinenführig, fährt entspannt im Auto mit und kann einige Stunden allein zu Hause bleiben. Mit anderen Hunden kommt er gut zurecht – sowohl Rüden als auch Hündinnen findet er sympathisch.
Da Teddy ein kleines Herzleiden hat, benötigt er regelmäßig Medikamente. Seine Zähne sind nicht in bestem Zustand und sollten bei Gelegenheit kontrolliert werden. Zudem könnte es aufgrund seines Alters notwendig werden, ihm zeitweise Schmerzmittel zu geben, da seine Knochen mit 14 Jahren schon gelegentlich schmerzen.
Wer kann diesem charmanten Senior ein geborgenes Zuhause schenken?
** Dauerpflegestelle bedeutet: Teddy wird ein Patentier vom Verein und alle medizinisch notwendigen Behandlungen sowie Medikamente werden vom Verein übernommen, lebenslang und so lange sollte Teddy auch bleiben dürfen.
Wir sind auf der Suche nach einem neuen, liebevollen Zuhause für den Nymphensittich Eddie.
Eddie, geboren im Mai 2025, hat aufgrund einer Krankheit sein Augenlicht verloren. Dennoch ist er ein beeindruckendes Beispiel für Anpassungsfähigkeit und Lebensfreude.
Foto: TSV Hagen
Nun wünscht er sich eine Voliere, die speziell auf seine Bedürfnisse als blinder Vogel abgestimmt ist. Idealerweise sollte diese behindertengerecht gestaltet sein und ihm eine stressfreie Umgebung bieten. Dort könnte er gemeinsam mit anderen Nymphensittichen ein harmonisches und artgerechtes Leben führen.
Eddie ist trotz seines Handicaps ein äußerst lebhafter und neugieriger Vogel. Er liebt es, an den Gitterstangen zu klettern, und findet sich in seinem Umfeld erstaunlich gut zurecht. Mit der richtigen Fürsorge und Liebe wird er sicher weiterhin ein erfülltes Leben führen können und neuen Schwung in seine neue Vogelfamilie bringen.
Unsere engagierte Igelpflegestelle hat in den vergangenen 12 Monaten insgesamt 110 Igel aufgenommen. Darunter befanden sich 53 kleine Igelbabys, die mit viel Hingabe und intensiver Pflege aufgepäppelt wurden.
Leider haben 34 der aufgenommenen Tiere ihr Leben verloren oder mussten aufgrund schwerer Verletzungen – häufig verursacht durch Mähroboter – eingeschläfert werden. Alle Igel stammten aus Hagen und konnten entweder von uns zur Pflegestelle gebracht oder direkt von ihren Findern übergeben werden.
Fotos: TSV Hagen
Die Unterstützung der Pflegestelle war für uns eine Herzensangelegenheit. So stellten wir das ganze Jahr über hochwertiges Futter bereit und kamen für die nicht unerheblichen Tierarztkosten auf.
Viele der geretteten Tiere konnten schließlich entweder am Fundort oder bei unserer Kollegen wieder ausgewildert werden. Einige Igel verbringen auch den Winter bei unseren Kollegen, bevor es im Frühjahr wieder in die Freiheit geht.
Wir möchten der lieben Christiane ganz herzlich für ihre wundervolle Arbeit danken sowie unserem gesamten Team für die hervorragende Zusammenarbeit!
Vor einigen Wochen haben wir einen Kater aus einer Tierarztpraxis übernommen, der dort als dringender Notfall abgegeben wurde. Der arme Kerl hatte seit mehr als fünf Tagen keinen Urin mehr abgesetzt.
Das Tier wurde in einem schmutzigen Karton gebracht, war völlig verdreckt und roch stark. Der Kater, nicht kastriert, befand sich in einem lebensbedrohlichen Zustand. Zuvor hatte man bei anderen Tierärzten angefragt, ob man ihn einschläfern könne, was jedoch abgelehnt wurde. Schließlich erfuhren wir, dass er gerade einmal zwei Jahre alt ist.
Sicherlich war Skinny, wie wir ihn nannten, einmal ein kräftiger und stattlicher Kater. Doch als er bei uns ankam, war von diesem Anblick nichts mehr übrig. Laut der Tierärztin hatte er ein Gesicht wie ein zweijähriger Kater, aber ein Körper wie ein uraltes Tier.
Fotos: TSV Hagen
Bilder aus der Praxis bei seiner Ankunft.
Zu dem Zeitpunkt hatten wir eigentlich keine Hoffnung.
Da er völlig abgemagert war, erhielt er deshalb den Namen Skinny.
Skinny blieb mehrere Tage in der Praxis und wurde intensiv behandelt. Seine Nierenwerte waren zunächst nicht mehr messbar, und es ist kaum vorstellbar, wie viel er erlitten haben muss.
Nachdem sich sein Zustand etwas stabilisiert hatte, haben wir ihn abgeholt und auf eine liebevolle Pflegestelle gebracht. Dort konnte er sich sichtlich erholen.
Es wurden weder Steine noch andere körperliche Ursachen für seinen Zustand festgestellt; man vermutet, dass extremer Stress die Ursache war. Auffällig war zudem seine große Ängstlichkeit. Skinny musste erst wieder lernen, Vertrauen zu fassen. Er sucht den Kontakt zu Menschen und möchte schmusen, reagiert jedoch bei unüberlegten Bewegungen scheu – allerdings niemals mit Krallen, sondern lediglich mit einem Pfotenschlag.
Fotos: TSV Hagen
Ein netter Hund, der Katzen kennt, wäre kein Problem im neuen Zuhause. Im Moment lebt er mit einem Hund und einem 11 jähigen Mädchen in der Familie zusammen.
Wir wissen nicht, was dieser kleine Kerl alles durchgemacht hat, aber er muss eine Menge erlebt haben. In absehbarer Zeit suchen wir für Skinny ein liebevolles Zuhause in einem ruhigen Umfeld, wo er die Zuwendung bekommen kann, die er so dringend braucht.
Noch eine persönliche Bitte: Die Behandlungskosten für Skinny belaufen sich auf über 1.000 Euro und mussten komplett von uns getragen werden – in einem Monat, in dem unsere Tierarztrechnungen sowieso bereits sehr hoch waren.
Es wird immer häufiger zur Realität, dass solche Notfälle zu unserer Verantwortung werden und zusätzliche, hohe Kosten verursachen.
Das Tier schien ein schweres Anflugtrauma erlitten zu haben, weshalb wir es zu einer erfahrenen Pflegestelle brachten.
Dort konnte sie in Ruhe genesen. In der freien Natur hätte der Vogel mit großer Wahrscheinlichkeit nicht überlebt.
Jetzt, etwa vier Wochen später, zeigte sie sich zunehmend agiler und begann, erste Flugversuche zu unternehmen. Für uns alle bedeutete das, sie wieder in ihren natürlichen Lebensraum zurückzubringen.
Pass auf Dich auf kleine Spechtdame
Danke an Steffi von Wat ne Feder für die gute Pflege und das Auswildern.
Diese wunderschöne Taube wurde in Helfe entdeckt, wo sie sich bereits mehrere Tage aufgehalten hatte, ohne dass sie gesichert werden konnte. Doch schließlich gelang es einer Kollegin, sie einzufangen.
Fotos: Tierschutzverein Hagen
Hier ist deutlich zu sehen, unter welchen Qualen das arme Tier litt: Die Füße waren stark mit Schnüren umwickelt und zusammengebunden. Leider ist dies ein häufiges Problem bei Tauben, die auf ihrer Futtersuche unermüdlich durch die Straßen ziehen.
Manchmal ist der Zustand so gravierend, dass Gliedmaßen absterben – ein äußerst schmerzhaftes Schicksal für die Tiere.
Diese Taube hatte jedoch Glück: Sie wurde von den Schnüren befreit und wird nun liebevoll aufgepäppelt. Bedauerlicherweise haben viele andere Tauben nicht so viel Glück.
Bitte achten Sie auf Tauben mit ähnlichen Verschnürungen, besonders jetzt in der Weihnachtszeit, wenn häufig Reste von Tannenbaumnetzen auf den Straßen landen und Gefahr für die Tiere bedeuten können!
Alba wurde von Ihrer aktuellen Pflegestelle im Urlaub aufgelesen, da sie ausgesetzt wurde. Die freundliche Hündin mittleren Alters muss schon viele Welpen bekommen haben – und wurde danach herzlos entsorgt.
Alba begeistert einfach auf ganzer Linie: Sie ist lieb mit allen Menschen; ob Kinder, Senioren, einfach mit allen Menschen.
Sie zeigt sich sozial und verträglich mit anderen Hunden. Sie ist völlig unkompliziert beim Tierarzt, musste selbst beim Chippen nicht mal fixiert werden. Futterneid ist kein Thema, auch Futtermittel Unverträglichkeiten konnten bisher nicht festgestellt werden. Alba fährt problemlos Auto und reagiert nicht auf Bewegungsreize wie Jogger, Fahrradfahrer, Autos, Ballspiele, spielende Kinder oder Kinder auf kleinen Fahrzeugen usw.
Sie kann stundenweise alleine bleiben und liebt es gekuschelt zu werden und auf dem Sofa zu liegen.
Sie lernt gerade bessser an der Leine zu gehen sowie erste Kommandos und zeigt sich auch dabei unkompliziert. Sie ist bereits sehr gut abrufbar.
Ganz perfekt geht nicht, daher kommt hier das kleine Aber: Katzen lösen den Jagdinstinkt bei ihr aus, vermutlich genauso z.B. Eichhörnchen.
Und, trotz aller positiven Eigenschaften, handelt es sich um einen Malinois und dieser gehört nicht in Anfänger-Hände, denn es ist leicht einen solchen Hund auf die „schiefe Bahn“ zu bringen.
Sie ist sehr sensibel und oft noch unsicher und besorgt und ihr Mensch sollte ihr daher Sicherheit geben können.
Alba wird in Ihrer Pflegestelle, die „leider“ Katzen hält und sie daher nicht behalten kann, sehr geliebt und wird daher nur in allerbeste Hände abgegeben, die dieser Queen den Platz auf dem Sofa einräumen und sie so liebevoll behandeln, wie sie es verdient hat.
UPDATE: Gute Neuigkeiten!!!! 11.8.25 Die Bluttransfusion hat geholfen und Twinkles ist aus der Klinik. Sie ist noch nicht ganz über den Berg aber wir hoffen auf weitere positive Nachrichten. Danke an alle die hier geholfen haben.
ACHTUNG UPDATE!!!! Twinkles schwebt noch in Lebensgefahr!! Es gibt noch keine Entwarnung, bitte alle möglichen Spender noch bereithalten
Der Hämatokritwert ist leider noch sehr schlecht und auch nach der Blutspende noch nicht besser, da der Hund noch Blut verliert.
Es wird vielleicht noch einmal eine Spende nötig sein. Es ist noch eine Spende von 500ml da für morgen, aber vielleicht reicht es nicht. Bitte lest die Updates auf Facebook.
Danke im Namen von Twinkels und der Besitzerin und ihrer Freundin Martina. Wir hoffen und bangen alle mit.
HILFE BENÖTIGT!!!! DRINGEND BLUTSPENDE GESUCHT
Unsere liebe Twinkles benötigt dringend eine Bluttransfusion. Sie ist heute kollabiert und in der Tierklinik wurde herausgefunden, dass sie durch eine Schleimhautentzündung eine akute Anämie hat.
Ihr Zustand ist kritisch und sie braucht innerhalb der nächsten 24h Blut. Ihre Blutgruppe ist negativ.Kann jemand helfen? Wir wären Euch unglaublich dankbar! Die Hündin befindet sich in der Tierklinik Duisburg Kaiserberg!! Kontakt Handy-Nr. 01522-7286745
Die Ereignisse der letzten zwei Tage waren schlichtweg erschütternd. Über 110 Notrufe gingen alleine gestern bei uns ein, teils wegen Mauerseglern, Singvögeln, jungen Falken und Wildtauben, die dringend Hilfe benötigten.
Viele Jungvögel sprangen wegen der Hitze aus ihren Nestern, während erwachsene Tiere völlig entkräftet aufgefunden wurden.
In den vergangenen 25 Jahren ist uns nichts Vergleichbares widerfahren. Mitglieder unseres Teams waren pausenlos unterwegs, um Tiere zu sichern, zu transportieren und in einigen Fällen zu füttern, bis der Weitertransport möglich war. Am Ende wurden regelrechte Sammeltransporte organisiert, bei denen mehrere Jungvögel gemeinsam zu den Pflegestellen gebracht wurden.
Die Pflegestellen stehen am Rande ihrer Kapazitäten. Noch nie hatten sie so viele Tiere zur Aufzucht, und sie arbeiten bereits weit über ihre Belastungsgrenzen hinaus, um die unzähligen Notfälle aufzunehmen. Ihre Arbeit ist unbezahlbar und rettet Leben – wir können ihnen gar nicht genug dafür danken.
Natürlich gab es wie immer viele hilfsbereite Finder, die sich sehr engagiert zeigten und die geretteten Tiere sogar selbstständig zu den Pflegestellen brachten. Doch leider mussten wir auch mit weniger freundlichen Begegnungen umgehen – aber das gehört wohl dazu. Wir würden uns alle mehr Anerkennung und Respekt für das Ehrenamt wünschen.
Bitte vergessen Sie nicht unsere Pflegestellen und ihre enorme Verantwortung. Jeder kleine Beitrag zählt – lassen Sie ein paar Euro „Würmchengeld“da. Insektenfutter ist unglaublich teuer, und alle Pflegestellen arbeiten ehrenamtlich. Neben ihrer aufwendigen und intensiven Arbeit müssen sie auch sämtliche Kosten selbst tragen.
– Fotos: Tierschutzverein Hagen
Unser Dank gilt allen Findern, Fahrern, unserem unermüdlichen Team und vor allem unseren wunderbaren Pflegestellen. Von Herzen – Danke!
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