In den letzten Tagen haben unglaublich viele Tiere unsere Unterstützung gebraucht. Leider sind die Pflegestellen, besonders für Wildvögel und Mauersegler, bis auf den letzten Platz gefüllt. Sie haben einen Aufnahmestopp verhängt und können einfach nicht mehr aufnehmen.
Wir geben unser Bestes, um trotzdem zu helfen. Einige Kollegen hatten kurzfristig die Möglichkeit, Tiere zu betreuen, bis wieder Plätze bei den Pflegestellen frei werden. Doch auch wir stoßen an unsere Grenzen, da jetzt auch die Urlaubszeit begonnen hat und es bei uns nun auch keine Kapazitäten mehr gibt.
Vielleicht bringt uns das Wetter eine kleine Verschnaufpause, sodass die Tiere nicht mehr, wie in den letzten Tagen, zu früh aus ihren Nestern fallen.
Wir möchten an dieser Stelle den Pflegestellen von Herzen danken, ebenso wie unserem Team, das nahezu Unmögliches möglich macht, um den Tieren zu helfen.
Wir sind auf der Suche nach engagierten Helfern, die sich vorstellen können, Vögel, insbesondere Mauersegler, zu pflegen und zu versorgen.
Aufgrund des aktuellen Wetters hat sich die Lage dramatisch verschärft. Die wenigen vorhandenen Plätze sind bereits überfüllt und vollkommen ausgelastet, sodass wir kaum noch in der Lage sind, Finder zu unterstützen und weitere Tiere aufzunehmen.
Es ist wichtig, dass sich jetzt Menschen melden, die bereit sind, nach einer ordentlichen Einführung und Anleitung mitzuhelfen. Wir bieten umfassende Unterstützung: Erfahrene Päppler werden Sie einarbeiten, sämtliches Material sowie Futter wird vollständig gestellt.
Leider gibt es aktuell keine freien Kapazitäten mehr für Mauersegler, was den sicheren Tod dieser Tiere bedeuten könnte.
Das sollten Sie mitbringen: – Ein katzensicheres Zuhause oder einen geschützten Raum für die Tiere – Zeit, da diese Vögel tagsüber mehrfach gefüttert werden müssen – Keine Berührungsängste: Sie sollten sich zutrauen, die Tiere mit (verstorbenen) Insekten zu füttern
Wir tun bereits unser Möglichstes, aber ohne zusätzliche Hilfe schaffen wir es einfach nicht. Wenn Sie uns unterstützen können, schreiben Sie uns bitte an: info@tierschutzverein-hagen.deund vergessen Sie bitte nicht, Ihre Telefonnummer anzugeben, damit wir Sie kontaktieren können.
Dann würden wir uns sehr freuen, von Ihnen zu hören!
Die Tiere und wir zählen auf Ihre Unterstützung, denn allein schaffen wir es nicht mehr. Wir brauchen dringend helfende Hände bei dieser wichtigen Arbeit.
Was Sie mitbringen sollten: Zeit, ein katzenfreies Zuhause oder ein katzensicheres Zimmer sowie eine große Portion Engagement.
Warum passiert es eigentlich immer am Wochenende und im Notdienst? Nun ja, so ist das eben mit Tieren…
Unsere Pflegekatze Dalia hat in ihrem Leben schon so einiges durchgemacht. Bereits mehrfach musste sie nach Operationen an Kiefer und Gaumen in die Klinik – so auch heute wieder. Besonders bei ihr wollen wir nichts riskieren und handeln nicht leichtsinnig. Also machen wir uns, trotz der großen Hitze, auf den Weg. Natürlich im Notdienst und mit der üblichen langen Wartezeit.
Fotos: TSV Hagen
Es war genau die richtige Entscheidung, denn ein Teil der Verblockung an ihrem Kiefer hatte sich gelöst, und sie hätte daran ersticken können. In der Klinik wurde alles gründlich gereinigt. Das gelöste Stück darf nun offen bleiben, sodass Dalia wenigstens etwas verdünnte oder pürierte Katzennahrung zu sich nehmen kann.
Tierschutzkatzen machen das Leben immer spannend und sorgen regelmäßig für Aufregung. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Iris für die liebevolle Pflege bedanken – ebenso bei Silke, die sie in die Klinik begleitet hat und immer da ist, wenn man sie braucht.
Hier wird so viel für die Tiere geleistet, und das sollte wirklich einmal anerkannt werden!
Die Genesung macht Fortschritte, doch es wird noch einige Zeit dauern, bis sie vollständig gesund ist. Sie wird mit viel Fürsorge und Liebe umsorgt, und es wird alles daran gesetzt, ihr die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen.
Leider muss sie noch für mehr als zwei Wochen ein Antibiotikum einnehmen und in etwa drei Wochen erneut in die Klinik, um ihren Kiefer untersuchen zu lassen. Wir hoffen sehr, dass sie bald wieder normal fressen kann. Bis dahin und bis zum nächsten Kliniktermin bleibt sie jedoch weiterhin auf flüssige Nahrung über die Sonde angewiesen.
All diese Herausforderungen meistert Dalia mit bemerkenswerter Geduld und bleibt stets freundlich – sei es beim Verbandswechsel oder während der Fütterungen. Sie schmiegt sich liebevoll an ihre Pflegemama, kuschelt und gibt sogar Köpfchen. Sie ist einfach eine unglaublich liebe Katze.
Heute konnten wir die dringend benötigte Sondennahrung für sie abholen, die extra bestellt werden muss. Die Kosten dafür belaufen sich auf über 170 Euro für 20 Tage – eine beachtliche finanzielle Belastung.
Eine Entzündung am Kiefer hatte sich gebildet und leider wurde es nicht besser. Wir wollten auf keinen Fall ein Risiko eingehen also ging es direkt wieder dorthin. Nach über fünf Stunden Wartezeit konnte sie schließlich behandelt werden.
Fotos: TSV Hagen
Ihr Kiefer wurde gründlich gereinigt und untersucht, danach bekamen wir einen neuen Behandlungsplan. Endlich durften wir wieder nach Hause, aber vorher haben wir noch etwas Verpflegung mitgenommen – wenn man es so nennen kann, denn es handelt sich um Sondenkost. Die Flasche kostet 6 Euro, und aktuell bekommt sie täglich 1,5 Flaschen pro Tag für mindestens die nächsten vier Wochen.
Jetzt heißt es gemeinsam durchzuhalten, damit Dalia vollständig gesund wird und später ein schönes Leben bei liebevollen Menschen führen kann.
Zum Glück verfügen einige von uns stets über die passende Nahrung für die Kleinen und wurden von fachkundigen Personen entsprechend geschult
Ein herzliches Dankeschön an Dich, liebe Steffi, für Deine Unterstützung – auch an dieser Stelle.
Dank dieser Hilfsbereitschaft können wir gelegentlich einem oder anderen Vogelkind eine „Überbrückung“ ermöglichen, bis der nächste Tag anbricht.
Leider gibt es in Hagen keine speziellen Auffangstationen, sodass wir oft weite Strecken auf uns nehmen müssen, um den Vögeln zu helfen. Nun sind wir zumindest in der Lage, etwas abzuwarten, bevor wir bis zu dreimal täglich fast 80 Kilometer hin und her fahren müssen.
Ein riesiges Dankeschön an unsere engagierten Ehrenamtlichen und selbstverständlich an unsere wunderbaren Pflegestellen, die immer für uns und die Tiere da sind!
In dieser Jahreszeit klingelt bei uns ständig das Telefon, weil immer wieder kleine Wildtiere gefunden werden. Außerdem erhalten wir regelmäßig Anfragen vom Tierheim der Stadt Hagen, das uns um Unterstützung bittet.
Tiere, die dort abgegeben werden und vor Ort nicht versorgt werden können, holen wir ab und bringen sie zu entsprechenden Pflegestellen. Besonders häufig landen beispielsweise Wildtauben im Tierheim – auch diese übernehmen wir und kümmern uns um die Vermittlung an passende Pflegestellen.
– Fotos: Tierschutzverein Hagen
Das kleine gelbe Entenküken ist ein weiteres Beispiel: Es wurde im Tierheim abgegeben und kurz darauf von uns übernommen. Von dort aus kam es in den „Entenkindergarten“ unseres Kollegen. Hier bleiben die ganz jungen Tiere für eine gewisse Zeit, bevor sie zu spezialisierten Einrichtungen mit optimalen Auswilderungsmöglichkeiten gebracht werden. Für diesen Zweck nehmen wir Strecken von bis zu 60 Kilometern in Kauf.
Das gilt übrigens nicht nur für Enten oder Wildtauben, sondern auch für kleine Singvögel und Mauersegler. Häufig pendeln wir zwischen Hagen, Lüdenscheid und Bochum, da es in unserer Umgebung leider nur wenige Päppler gibt, die sich um solche Tiere kümmern können.
Wir sind unendlich dankbar für jeden Helfer, der ein Tier selbst direkt zur Pflegestelle bringt, denn oft geht das schneller. Als ehrenamtliche Tierschützer können viele von uns erst nach der Arbeit losfahren, doch gerade bei Jungtieren zählt jede Minute, damit sie so schnell wie möglich in fachkundige Hände gelangen. Darum ist es ein großer Vorteil, wenn Finder selbst den Transport übernehmen können.
Als aktive Tierschützer legen wir Jahr für Jahr tausende Kilometer zurück, um Tiere zu retten und ihnen ein Leben in Freiheit zu ermöglichen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Finder, Fahrer und ganz besonders an unsere großartigen Pflegestellen – ohne euch wäre all das nicht möglich!
Die hübschen Wellensittich-Männchen haben über ein Jahr in diesem winzigen Behältnis verbracht – „Käfig“ kann man das beim besten Willen nicht nennen.
Foto: TSV Hagen
Gerade einmal 29 cm Länge und 21 cm Breite, Ausstattung komplett aus Plastik, inklusive einer Plastikbrutschale.
Schlimmer geht es wirklich nicht.
Diese armen Vögel durften in ihrer bisherigen Haltung niemals das Behältnis verlassen und standen oft auf einem abgeschirmten Balkon direkt auf dem Boden. Der Gedanke daran macht uns unendlich wütend. Ursprünglich für die Tochter angeschafft, dienten die Vögel lediglich als hübsche Dekoration. Doch ihre Lebensbedürfnisse wurden einfach ignoriert.
so warten sie jetzt auf ein neues Zuhausse… Foto: TSV Hagen
Jetzt sitzen die beiden in einem Käfig, der dreimal so groß ist wie der alte – und selbst das macht ihnen Angst. Sie kennen nichts anderes. Sogar vorbeifliegende Vögel vor dem Fenster versetzen sie in Panik. Es ist einfach unglaublich, wie man Lebewesen so etwas antun kann – und all das oft nur aus Unwissenheit.
Wir fragen uns immer häufiger, wie viele dieser faszinierenden Tiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Es ist schwer zu ertragen.
Wenn Sie eine solche Haltung entdecken, zögern Sie bitte nicht, dies dem zuständigen Veterinäramt oder einer Tierschutzorganisation zu melden. Solch eine Haltung verstößt eindeutig gegen das Tierschutzgesetz!
Die Saison hat in jeder Hinsicht begonnen: Kleine Enten, kleine Vögel und natürlich zahlreiche verletzte Tiere wie Tauben, Enten und viele andere.
Fotos: TSV Hagen
Eine Taube hatte einen Kropfriss, der von einem Tierarzt genäht werden musste, während eine Ente mit einem verletzten Bein auf der Pflegestelle behandelt wurde. Ebenso kümmerten wir uns um kleine Vögel, die aus ihren Nestern gefallen waren. Wie immer steht bei uns das Telefon nicht still.
Unsere Hilfe beschränkt sich nicht nur auf Katzen und Stadttauben – auch viele Wildtiere sind auf unsere Unterstützung angewiesen. Leider fehlen in Hagen nach wie vor Vogelpäppler, sodass wir die kleinen Tiere regelmäßig nach Bochum oder Lüdenscheid bringen müssen. Glücklicherweise können unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort erste Hilfe leisten und die Tiere versorgen, bis die weitere Fahrt möglich ist.
Wir danken allen Meldern, Fahrern, Teammitgliedern und vor allem unseren Pflegestellen. Gemeinsam können wir Leben retten!
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