Zum Glück verfügen einige von uns stets über die passende Nahrung für die Kleinen und wurden von fachkundigen Personen entsprechend geschult
Ein herzliches Dankeschön an Dich, liebe Steffi, für Deine Unterstützung – auch an dieser Stelle.
Dank dieser Hilfsbereitschaft können wir gelegentlich einem oder anderen Vogelkind eine „Überbrückung“ ermöglichen, bis der nächste Tag anbricht.
Leider gibt es in Hagen keine speziellen Auffangstationen, sodass wir oft weite Strecken auf uns nehmen müssen, um den Vögeln zu helfen. Nun sind wir zumindest in der Lage, etwas abzuwarten, bevor wir bis zu dreimal täglich fast 80 Kilometer hin und her fahren müssen.
Ein riesiges Dankeschön an unsere engagierten Ehrenamtlichen und selbstverständlich an unsere wunderbaren Pflegestellen, die immer für uns und die Tiere da sind!
In dieser Jahreszeit klingelt bei uns ständig das Telefon, weil immer wieder kleine Wildtiere gefunden werden. Außerdem erhalten wir regelmäßig Anfragen vom Tierheim der Stadt Hagen, das uns um Unterstützung bittet.
Tiere, die dort abgegeben werden und vor Ort nicht versorgt werden können, holen wir ab und bringen sie zu entsprechenden Pflegestellen. Besonders häufig landen beispielsweise Wildtauben im Tierheim – auch diese übernehmen wir und kümmern uns um die Vermittlung an passende Pflegestellen.
– Fotos: Tierschutzverein Hagen
Das kleine gelbe Entenküken ist ein weiteres Beispiel: Es wurde im Tierheim abgegeben und kurz darauf von uns übernommen. Von dort aus kam es in den „Entenkindergarten“ unseres Kollegen. Hier bleiben die ganz jungen Tiere für eine gewisse Zeit, bevor sie zu spezialisierten Einrichtungen mit optimalen Auswilderungsmöglichkeiten gebracht werden. Für diesen Zweck nehmen wir Strecken von bis zu 60 Kilometern in Kauf.
Das gilt übrigens nicht nur für Enten oder Wildtauben, sondern auch für kleine Singvögel und Mauersegler. Häufig pendeln wir zwischen Hagen, Lüdenscheid und Bochum, da es in unserer Umgebung leider nur wenige Päppler gibt, die sich um solche Tiere kümmern können.
Wir sind unendlich dankbar für jeden Helfer, der ein Tier selbst direkt zur Pflegestelle bringt, denn oft geht das schneller. Als ehrenamtliche Tierschützer können viele von uns erst nach der Arbeit losfahren, doch gerade bei Jungtieren zählt jede Minute, damit sie so schnell wie möglich in fachkundige Hände gelangen. Darum ist es ein großer Vorteil, wenn Finder selbst den Transport übernehmen können.
Als aktive Tierschützer legen wir Jahr für Jahr tausende Kilometer zurück, um Tiere zu retten und ihnen ein Leben in Freiheit zu ermöglichen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Finder, Fahrer und ganz besonders an unsere großartigen Pflegestellen – ohne euch wäre all das nicht möglich!
Die hübschen Wellensittich-Männchen haben über ein Jahr in diesem winzigen Behältnis verbracht – „Käfig“ kann man das beim besten Willen nicht nennen.
Foto: TSV Hagen
Gerade einmal 29 cm Länge und 21 cm Breite, Ausstattung komplett aus Plastik, inklusive einer Plastikbrutschale.
Schlimmer geht es wirklich nicht.
Diese armen Vögel durften in ihrer bisherigen Haltung niemals das Behältnis verlassen und standen oft auf einem abgeschirmten Balkon direkt auf dem Boden. Der Gedanke daran macht uns unendlich wütend. Ursprünglich für die Tochter angeschafft, dienten die Vögel lediglich als hübsche Dekoration. Doch ihre Lebensbedürfnisse wurden einfach ignoriert.
so warten sie jetzt auf ein neues Zuhausse… Foto: TSV Hagen
Jetzt sitzen die beiden in einem Käfig, der dreimal so groß ist wie der alte – und selbst das macht ihnen Angst. Sie kennen nichts anderes. Sogar vorbeifliegende Vögel vor dem Fenster versetzen sie in Panik. Es ist einfach unglaublich, wie man Lebewesen so etwas antun kann – und all das oft nur aus Unwissenheit.
Wir fragen uns immer häufiger, wie viele dieser faszinierenden Tiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Es ist schwer zu ertragen.
Wenn Sie eine solche Haltung entdecken, zögern Sie bitte nicht, dies dem zuständigen Veterinäramt oder einer Tierschutzorganisation zu melden. Solch eine Haltung verstößt eindeutig gegen das Tierschutzgesetz!
Die Saison hat in jeder Hinsicht begonnen: Kleine Enten, kleine Vögel und natürlich zahlreiche verletzte Tiere wie Tauben, Enten und viele andere.
Fotos: TSV Hagen
Eine Taube hatte einen Kropfriss, der von einem Tierarzt genäht werden musste, während eine Ente mit einem verletzten Bein auf der Pflegestelle behandelt wurde. Ebenso kümmerten wir uns um kleine Vögel, die aus ihren Nestern gefallen waren. Wie immer steht bei uns das Telefon nicht still.
Unsere Hilfe beschränkt sich nicht nur auf Katzen und Stadttauben – auch viele Wildtiere sind auf unsere Unterstützung angewiesen. Leider fehlen in Hagen nach wie vor Vogelpäppler, sodass wir die kleinen Tiere regelmäßig nach Bochum oder Lüdenscheid bringen müssen. Glücklicherweise können unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort erste Hilfe leisten und die Tiere versorgen, bis die weitere Fahrt möglich ist.
Wir danken allen Meldern, Fahrern, Teammitgliedern und vor allem unseren Pflegestellen. Gemeinsam können wir Leben retten!
Während unsere Katzenmama am Freitag per Kaiserschnitt entbunden wurde, erhielten wir einen Anruf aus der Tierarztpraxis mit einer Bitte um Unterstützung.
Foto: TSV Hagen
Eine Dame war mit einem kleinen Hund in der Praxis, den sie „geerbt“ hatte. Leider war das Tier so krank, dass es für eine weiterführende Diagnose in eine Tierklinik gebracht werden musste. Ein großes Problem stellte dies für die nette Dame dar, die mit der gesamten Situation völlig überfordert war und zudem nicht mobil war.
Wir fragten in unserer Tierschutzgruppe nach, ob jemand die Fahrt übernehmen könnte, und tatsächlich meldete sich ein Mitglied von uns. Sie brachte die Dame und den kleinen Hund in die Tierklinik nach Haan und blieb dort, bis die Untersuchungen und die Behandlung abgeschlossen waren.
Unser herzlicher Dank gilt unserer engagierten Kollegin für ihren großartigen Einsatz für Mensch und Tier. Dem kleinen Hund wünschen wir von Herzen alles Gute!
Vor Kurzem noch von einer hochträchtigen Katze, die wir endlich in Sicherheit bringen konnten. Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig unsere Arbeit ist.
Die Katze kam auf eine Pflegestelle, wo ihr ein separater Raum bereitgestellt wurde, damit sie in aller Ruhe ankommen konnte.
Fotos: TSV Hagen
Es wurde eine Kamera installiert, um sie zu überwachen und im Notfall sofort eingreifen zu können, falls die Geburt beginnen würde und sie Hilfe benötigen sollte.
Ihr Appetit war sehr gering, was uns darauf schließen ließ, dass es bald so weit sein könnte. Nach Rücksprache mit unserem Tierarzt entschieden wir, bis Freitag abzuwarten und dann bei Bedarf einen Ultraschall durchführen zu lassen – keine leichte Aufgabe bei einer wilden Katze.
Wir hofften alle, dass sie vielleicht in der Nacht ihre Jungen zur Welt bringen würde, doch das geschah leider nicht. Also brachten wir sie in die Tierarztpraxis. Nach einer kurzen Untersuchung war klar: Ein Kaiserschnitt war unumgänglich. Die Jungen waren groß genug, konnten jedoch nicht auf natürlichem Wege geboren werden.
Drei Babys wurden geholt dann per Kaiserschnitt entbunden. Leider überlebte eines nicht und verstarb kurz nach der Geburt. Trotz aller Bemühungen wollte die Katzenmutter die Kleinen auch nach einer Weile nicht annehmen. Daher entschieden wir uns, die Babys einer unserer erfahrenen Pflegestellen anzuvertrauen, die sich besonders gut mit der Handaufzucht von neugeborenen Kätzchen auskennt.
Das ist keine einfache Aufgabe, und wir sind Alex unendlich dankbar für ihren Einsatz. Die Katzenmutter kann sich nun in Ruhe von dem Kaiserschnitt erholen, während sich die Kleinen gut entwickeln, fleißig ihre Fläschchen trinken und jeden Tag an Gewicht zulegen. Auch wenn sie noch nicht ganz außer Gefahr sind, bleiben wir optimistisch.
In wenigen Tagen wird die Mutter in ihr vertrautes Revier zurückkehren können, wo man schon sehnsüchtig auf sie wartet und sie weiterhin versorgt wird.
Es ist beängstigend, sich vorzustellen, was geschehen wäre, wenn sie nicht rechtzeitig in die Falle gegangen wäre. Ganz sicher hätte sie alle nicht überlebt.
Wir danken allen Beteiligten – jenen, die unermüdlich und mit allen Mitteln versucht haben, sie in die Falle zu locken, ebenso wie denen, die die Falle überwacht oder die Fahrten zum Tierarzt übernommen haben.
Ein besonderer Dank gilt den Pflegestellen, die sich sowohl um die Kleinen als auch um die Mama kümmern . Hier wird immer wieder großartige Arbeit geleistet, die von unschätzbarem Wert ist und bereits zahllosen Tieren das Leben gerettet hat .
Kennt jemand dieses Tier oder weiß, wo es Futter bekommt? Während einer größeren Einfangaktion war er mehrmals zu sehen, doch leider konnte er nicht in die Falle gelockt werden.
Fotos: TSV Hagen
Der Kater scheint in keinem guten Zustand zu sein, hat eine Verletzung an einem Bein und benötigt dringend Hilfe. Bitte melden Sie sich, wenn Sie dieses Tier sehen oder es vielleicht sogar bereits füttern.
Neben dem Einfangen von unkastrierten Katzen und Katern und der Versorgung der Tauben im Lockschuppen, geht natürlich alles andere ebenfalls weiter.
Diese winzigen Geschöpfe benötigten in den letzten Tagen dringend unsere Unterstützung. Leider kam für das Tierchen auf dem ersten Foto jede Hilfe zu spät.
Fotos: TSV Hagen
Für die anderen Tiere, die wir zu einer fachkundigen Pflegestelle bringen konnten, drücken wir ganz fest die Daumen.
Update! Leider ist sie trotz aller Bemühungen doch verstorben.
Fotos: TSV Hagen
Letzte Woche wurden wir vom Bereitschaftsdienst um Hilfe gebeten. Der Vorfall betraf eine Taube, die in einem Netz gefangen war und zunächst als tot gemeldet wurde. Wie üblich wollten wir uns zunächst ein genaueres Bild der Lage machen und baten um ein Foto. Dabei stellte sich rasch heraus, dass das Tier nicht tot war. Aufgrund eines verzweifelten Überlebenskampfs war es jedoch extrem geschwächt und konnte sich nicht selbst aus dem Netz befreien.
Glücklicherweise war eine Kollegin in der Nähe, die sofort zum Einsatzort fuhr. Mit Hilfe einer „Räuberleiter“ gelang es ihr, die Taube zu erreichen und sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien – buchstäblich in letzter Minute. Das Tier war zwar gerettet, doch es zeigte deutliche Anzeichen von Erschöpfung und wies Verletzungen auf.
Es ist erschütternd zu sehen, welches Leid durch unsachgemäß angebrachte Netze verursacht wird. Diese unprofessionellen Konstruktionen verhindern nicht nur nicht effektiv, dass Tauben dort nisten. Immer wieder werden Tiere darin gefangen, verletzen sich schwer oder sterben qualvoll.
Für diese Taube hatte der Tag jedoch ein glückliches Ende, denn sie wurde rechtzeitig entdeckt und gerettet. Sie verdankt ihr Leben den Meldern, dem beherzten Einsatz und der schnellen Reaktion unserer Kollegin.
Uns verschlägt es hin und wieder einfach nur die Sprache.
Am Dienstagabend nach 21 Uhr erreichte uns eine Nachricht über Umwege vom städtischen Ordnungsdienst. Die Mitarbeiter hatten zehn winzige Entenküken in ihrem Fahrzeug, die sie zuvor in Hagen entdeckt hatten – an einem Ort, an dem sich häufig Menschen aufhalten, um Alkohol zu trinken. Genau diese Personen, haben alles darangesetzt, den kleinen Tieren das Leben zu retten. Offenbar hatten zuvor Kinder mit den Küken Fußball gespielt und sie durch die Gegend „gekickt“.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für die hilflosen Tiere eingesetzt haben, sowie an die Mitarbeiter des Ordnungsamtes.
Die Entenküken wurden schließlich zu einem unserer Kollegen gebracht, der unverzüglich alles fachgerecht für die Kleinen vorbereitete und sie mit Engagement und Fürsorge aufnahm.
Ganz lieben Dank an Thomas, der wieder einmal spontan für uns und die Tiere da war.
Die Küken waren völlig verstört und benötigten einige Zeit zur Erholung. Auch der nächste Tag war noch kritisch, doch mittlerweile sind wir zuversichtlich, dass die kleinen Tiere nun über den Berg sind.
Vielen Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz!
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