Kaum war die Falle zu, schaut der eine Kater überrascht, während der andere gleich randaliert.
Der schwarze Kater wurde mittlerweile wieder freigelassen. Den hatten wir ja schon einmal gefangen und natürlich auch kastriert. Außer einem kleinen Schrecken ist ihm dabei nichts passiert.
Der andere Kater hingegen wurde heute direkt kastriert und schläft derzeit noch seinen Narkoserausch aus. Sobald er wieder fit ist, darf er in seine vertraute Umgebung zurück – allerdings ohne die Möglichkeit, Nachwuchs zu zeugen.
Zack der nächste unkastrierte Kater in der Falle.
Jetzt aber nix wie weg… Familienplanung abgeschlossen
** hier kann man sehen, wie wichtig ausreichend, gute und intakte Fallen für unsere Arbeit sind.
Eine liebe Kollegin hatte dieses wunderbare Vogelbad besorgt, und alle waren fasziniert, wie begeistert die Tiere diese Badegelegenheit angenommen haben.
Manche haben das Bad eifrig besetzt, andere haben sich als Bademeister versucht, und wieder andere haben mit voller Freude gebadet und geplanscht
Es gibt hier so viele herzerwärmende Momente mit diesen großartigen Tieren
Wir hoffen, dass die Menschen eines Tages endlich lernen, mit dem Herzen zu sehen. Denn was sie hier beobachten können, sind fantastische und – in diesem Fall – glückliche Tiere.
Sie haben ein Taubennest mit unserem Kärtchen und darin befindlichen Eiern entdeckt? Was sollten Sie tun? – Nichts!
Nichts, denn der Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V. hat an dieser Stelle bereits die Taubeneier gegen Kunsteier ausgetauscht. Damit stellen wir sicher, dass dort keine Küken mehr heranwachsen.
Dies ist eine äußerst wichtige Aufgabe unseres Vereins. Wir zerstören keine Nester, tauschen jedoch die Eier aus und kontrollieren die uns bekannten, zugänglichen Nester in regelmäßigen Abständen. Leider bekämpfen wir damit nur die Spitze des Eisbergs, aber jedes Ei, das nicht ausgebrütet wird, verhindert weiteres Tierleid.
Daher unsere herzliche Bitte: Lassen Sie alles so, wie es ist. Wir kümmern uns weiterhin darum.
Einige kümmern sich im Lockschuppen um die Tiere, sorgen für Sauberkeit und tauschen, wie jede Woche, die Eier von Hunderten Tauben aus. Andere übernehmen in dieser Zeit die sogenannte „Bahnhofsrunde“. Dabei werden Leitern aufgestellt, um auf Vordächern, hinter Reklametafeln, rund um den Bahnhof, im Parkhaus und vielen anderen Orten das ganze Jahr über nach Taubeneiern zu suchen und sie auszutauschen.
Hier einige Bilder der sogenannten Samstagsrunde…
Ist das unser Job? Nicht wirklich. Eigentlich wäre es Aufgabe der Stadt, die bereits im April 2025 ein eigenes Taubenschutzkonzept angekündigt hat. Doch wer tatsächlich die Arbeit übernimmt, lässt sich leicht beobachten, wenn unsere Runden gedreht werden.
Auch unter einigen Brücken in Hagen nisten die Tauben ungehindert, da es versäumt wurde, die Lücken und Schlitze vorsorglich zu schließen. Das sorgt nun für großes Aufsehen und immer wiederkehrende Beschwerden. Selbst dort versuchen wir zu helfen, indem wir zumindest an zugänglichen Stellen die Eier austauschen.
Diese beiden Geschwister wollten jedenfalls lieber ihre Ruhe haben. Aber wir meinen es nur gut und führen regelmäßig Kontrollen durch.
Sobald sie ihre ersten Flugversuche unternehmen, werden sie von dort weggeholt, um sie zu schützen. Andernfalls würden sie, wie schon viele vor ihnen an dieser Stelle, mit Sicherheit überfahren werden.
Sie wollen uns helfen?
Sehr, sehr gerne… hier können Sie uns mit Futter helfen:
Auch wenn Sie vielleicht der Meinung sind, dass wir zu häufig über Tauben berichten, ist dies tatsächlich ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Von allen Seiten erreichen uns Hilferufe: besorgte Bürger melden verletzte Tiere, Vermieter möchten keine Tauben in ihren Gebäuden und auf den Dachböden, es gibt ständig Hinweise auf Küken, die aus Nestern gefallen sind und unsere Hilfe brauchen, und vieles mehr.
Fotos: TSV Hagen
In dieser Woche wurden uns erneut zwei Dachböden gemeldet, auf denen Tauben brüten. Also machten sich unsere Kolleginnen auf den Weg, ausgerüstet mit Keschern und Kunsteiern, um zumindest Schadensbegrenzung zu betreiben und erste Hilfe zu leisten. Zahlreiche Eier mussten gesucht, gefunden und gegen Kunsteier ausgetauscht werden – teilweise unter ganz schön riskanten Bedingungen.
Die Frauen kriechen durch den Dreck, teils auf allen Vieren, um die Tiere aufzuspüren und in Sicherheit zu bringen! Oftmals nur durch ein geschultes Auge zu entdecken, sitzen die Küken in schmalen Ritzen unter Dachschrägen.
Die Nester werden nun regelmäßig kontrolliert, und die Eier werden so lange ersetzt, bis kein weiterer Nachwuchs mehr vorhanden ist und alle Küken in Sicherheit gebracht wurden. Erst dann können die Dachböden verschlossen werden. Dennoch bleibt dies nur eine Form der Schadensbegrenzung, denn die Tauben werden sich zwangsläufig neue Brutplätze suchen, die für uns unzugänglich sind. Es bleibt ein Teufelskreis, so lange es in Hagen keine entsprechenden Taubenhäuser gibt.
Falls Sie irgendwo ein Taubennest entdecken, sei es hinter Spikes oder am Boden, und darin eine Visitenkarte von uns liegt, bitten wir Sie, nichts anzufassen, zu entsorgen oder zu zerstören.
Die Kunsteier kosten Geld und in der Menge in der sie benötigt werden auch nicht unerheblich viel! Daher bitte einfach liegen lassen. Unser Vorgehen: Wir tauschen die Eier aus!
Das bedeutet, dass wir die Taubeneier gegen Gipseier austauschen. So wird verhindert, dass weiterer Nachwuchs entsteht. Die Nester werden von uns regelmäßig kontrolliert.
Leider ist dies in einer Stadt wie dieser nur ein Tropfen auf den heißen Stein, da wir aufgrund schwieriger Zugänglichkeiten nur an wenigen Orten handeln können.
In Kürze wird es dazu weitere Informationen geben, einschließlich kleiner Kärtchen mit einem QR-Code. Darüber können Sie alles über unsere Arbeit und unsere Vorgehensweise erfahren. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Update! Leider ist sie trotz aller Bemühungen doch verstorben.
Fotos: TSV Hagen
Letzte Woche wurden wir vom Bereitschaftsdienst um Hilfe gebeten. Der Vorfall betraf eine Taube, die in einem Netz gefangen war und zunächst als tot gemeldet wurde. Wie üblich wollten wir uns zunächst ein genaueres Bild der Lage machen und baten um ein Foto. Dabei stellte sich rasch heraus, dass das Tier nicht tot war. Aufgrund eines verzweifelten Überlebenskampfs war es jedoch extrem geschwächt und konnte sich nicht selbst aus dem Netz befreien.
Glücklicherweise war eine Kollegin in der Nähe, die sofort zum Einsatzort fuhr. Mit Hilfe einer „Räuberleiter“ gelang es ihr, die Taube zu erreichen und sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien – buchstäblich in letzter Minute. Das Tier war zwar gerettet, doch es zeigte deutliche Anzeichen von Erschöpfung und wies Verletzungen auf.
Es ist erschütternd zu sehen, welches Leid durch unsachgemäß angebrachte Netze verursacht wird. Diese unprofessionellen Konstruktionen verhindern nicht nur nicht effektiv, dass Tauben dort nisten. Immer wieder werden Tiere darin gefangen, verletzen sich schwer oder sterben qualvoll.
Für diese Taube hatte der Tag jedoch ein glückliches Ende, denn sie wurde rechtzeitig entdeckt und gerettet. Sie verdankt ihr Leben den Meldern, dem beherzten Einsatz und der schnellen Reaktion unserer Kollegin.
Uns verschlägt es hin und wieder einfach nur die Sprache.
Am Dienstagabend nach 21 Uhr erreichte uns eine Nachricht über Umwege vom städtischen Ordnungsdienst. Die Mitarbeiter hatten zehn winzige Entenküken in ihrem Fahrzeug, die sie zuvor in Hagen entdeckt hatten – an einem Ort, an dem sich häufig Menschen aufhalten, um Alkohol zu trinken. Genau diese Personen, haben alles darangesetzt, den kleinen Tieren das Leben zu retten. Offenbar hatten zuvor Kinder mit den Küken Fußball gespielt und sie durch die Gegend „gekickt“.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für die hilflosen Tiere eingesetzt haben, sowie an die Mitarbeiter des Ordnungsamtes.
Die Entenküken wurden schließlich zu einem unserer Kollegen gebracht, der unverzüglich alles fachgerecht für die Kleinen vorbereitete und sie mit Engagement und Fürsorge aufnahm.
Ganz lieben Dank an Thomas, der wieder einmal spontan für uns und die Tiere da war.
Die Küken waren völlig verstört und benötigten einige Zeit zur Erholung. Auch der nächste Tag war noch kritisch, doch mittlerweile sind wir zuversichtlich, dass die kleinen Tiere nun über den Berg sind.
Vielen Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz!
Vor einigen Tagen wurde ein kleines Eichhörnchen in einer Tierarztpraxis in Hagen abgegeben. Es war hilflos auf der Hagener Straße gefunden worden und wurde dort bis zu unserer Abholung liebevoll versorgt. Eine Kollegin nahm das Kleine in ihre Obhut und brachte es zu unserer Pflegestelle.
Zwar ist es noch nicht vollständig über den Berg, doch es befindet sich auf einem guten Weg und in besten Händen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für das kleine Eichhörnchen engagiert haben, und ein besonderer Dank an die Pflegestelle für ihre großartige Unterstützung.
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