Update! Leider ist sie trotz aller Bemühungen doch verstorben.
Fotos: TSV Hagen
Letzte Woche wurden wir vom Bereitschaftsdienst um Hilfe gebeten. Der Vorfall betraf eine Taube, die in einem Netz gefangen war und zunächst als tot gemeldet wurde. Wie üblich wollten wir uns zunächst ein genaueres Bild der Lage machen und baten um ein Foto. Dabei stellte sich rasch heraus, dass das Tier nicht tot war. Aufgrund eines verzweifelten Überlebenskampfs war es jedoch extrem geschwächt und konnte sich nicht selbst aus dem Netz befreien.
Glücklicherweise war eine Kollegin in der Nähe, die sofort zum Einsatzort fuhr. Mit Hilfe einer „Räuberleiter“ gelang es ihr, die Taube zu erreichen und sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien – buchstäblich in letzter Minute. Das Tier war zwar gerettet, doch es zeigte deutliche Anzeichen von Erschöpfung und wies Verletzungen auf.
Es ist erschütternd zu sehen, welches Leid durch unsachgemäß angebrachte Netze verursacht wird. Diese unprofessionellen Konstruktionen verhindern nicht nur nicht effektiv, dass Tauben dort nisten. Immer wieder werden Tiere darin gefangen, verletzen sich schwer oder sterben qualvoll.
Für diese Taube hatte der Tag jedoch ein glückliches Ende, denn sie wurde rechtzeitig entdeckt und gerettet. Sie verdankt ihr Leben den Meldern, dem beherzten Einsatz und der schnellen Reaktion unserer Kollegin.
Uns verschlägt es hin und wieder einfach nur die Sprache.
Am Dienstagabend nach 21 Uhr erreichte uns eine Nachricht über Umwege vom städtischen Ordnungsdienst. Die Mitarbeiter hatten zehn winzige Entenküken in ihrem Fahrzeug, die sie zuvor in Hagen entdeckt hatten – an einem Ort, an dem sich häufig Menschen aufhalten, um Alkohol zu trinken. Genau diese Personen, haben alles darangesetzt, den kleinen Tieren das Leben zu retten. Offenbar hatten zuvor Kinder mit den Küken Fußball gespielt und sie durch die Gegend „gekickt“.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für die hilflosen Tiere eingesetzt haben, sowie an die Mitarbeiter des Ordnungsamtes.
Die Entenküken wurden schließlich zu einem unserer Kollegen gebracht, der unverzüglich alles fachgerecht für die Kleinen vorbereitete und sie mit Engagement und Fürsorge aufnahm.
Ganz lieben Dank an Thomas, der wieder einmal spontan für uns und die Tiere da war.
Die Küken waren völlig verstört und benötigten einige Zeit zur Erholung. Auch der nächste Tag war noch kritisch, doch mittlerweile sind wir zuversichtlich, dass die kleinen Tiere nun über den Berg sind.
Vielen Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz!
Vor einigen Tagen wurde ein kleines Eichhörnchen in einer Tierarztpraxis in Hagen abgegeben. Es war hilflos auf der Hagener Straße gefunden worden und wurde dort bis zu unserer Abholung liebevoll versorgt. Eine Kollegin nahm das Kleine in ihre Obhut und brachte es zu unserer Pflegestelle.
Zwar ist es noch nicht vollständig über den Berg, doch es befindet sich auf einem guten Weg und in besten Händen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für das kleine Eichhörnchen engagiert haben, und ein besonderer Dank an die Pflegestelle für ihre großartige Unterstützung.
Da hier gerade so viele Geschichten geteilt werden – von der lieben Kollegin, die die wilden Katzen füttert – dachte ich mir, ich erzähle euch auch meine. Ich hatte Glück und musste keine wilde Katze werden. Aber dieses Glück hat leider nicht jede Katze.
Es ist schon eine Weile her, dass ich als junger, unkastrierter Kater mein altes Zuhause verlassen habe. Auf der Suche nach jungen, hübschen Mädels bin ich bei zwei etwas komischen Menschen gelandet. Und tatsächlich auch bei zwei hübschen Mädels – leider kastriert. Aber ich habe den beiden trotzdem jeden Tag meine schönsten Liebeslieder gesungen.
Und wie sich das für einen richtigen Kater gehört, habe ich natürlich erstmal alles ordentlich markiert. Man muss ja schließlich zeigen, dass man da ist
Naja… und wenn ich mich unbeobachtet gefühlt habe, auch mal in der Wohnung.
Die komische Frau, die dort lebt, hat schnell herausgefunden, dass ich noch nicht kastriert war. Statt mich zu fangen, hat sie alles dafür getan, mein Vertrauen zu gewinnen. Sie hat mir immer wieder das Gefühl gegeben, dass ich einfach bleiben darf. Irgendwann habe ich mein kleines Katerherz in die Pfoten genommen – und so nahm alles seinen Lauf.
Auf einmal war die komische Frau gar nicht mehr so komisch, und ich habe wirklich begonnen, sie zu mögen. Wobei… ein bisschen hat sie mich auch bestochen – mit Milch und Parmesan. Da fahre ich nämlich richtig drauf ab
Irgendwann kam dann der Tag des Tierarztbesuches… Das war ein Abenteuer, sag ich euch. In eine Decke gewickelt kam ich in eine Kiste – fand ich alles andere als witzig (Aber es hat ohne Falle und mit viel Zeit geklappt). Im Untersuchungsraum habe ich erstmal gezeigt, wie viel Power in mir steckt. Die Tierärztin war ziemlich perplex: Ich sei zahm, hieß es – ja, bei meinen Menschen! Aber fremde Menschen… da sieht die Sache schon anders aus Aber lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe an diesem Tag meine kleinen Knicker im Raum gelassen und dafür ein richtig gutes Leben bekommen.
Der Tierschutzverein Hagen und Umgeebung e.V.hat dafür die Kosten übernommen und war froh, dass ich ein Zuhause bei lieben Menschen bekommen habe, vorallem aber auch keine Babys mehr machen konnte
Und falls ihr euch fragt: Ja, ich passe hier auch gut auf mein Zuhause auf.
Irgendwann meinte nämlich noch ein anderer Kater, er könnte einfach so hier einziehen – so wie ich damals. Sagen wir mal so… Ich habe ihm freundlich, aber bestimmt erklärt, dass das hier schon vergeben ist. Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen.
Meine beiden hübschen Mädels sind noch immer da – auch wenn ich mittlerweile verlernt habe, wie man Liebeslieder singt.
Ich bin angekommen und zur Ruhe gekommen. Ich kann immer noch nicht alles, was so normale Drinnenkatzen können – spielen zum Beispiel mache ich nur, wenn niemand zusieht. Aber ich bin happy, eine Kuschelkatze geworden, und alle hier lieben mich (auch wenn die Mädels das niemals zugeben würden ).
Gestern wurde ein Igel gefunden, dem ein Auge fehlte. Die Wunde um das Auge war so tief, dass der Knochen sichtbar war, und das arme Tier litt unter starken Schmerzen. Man kann nur mutmaßen, was diesem Igel zugestoßen ist, doch leider bietet die Natur kaum noch sichere Rückzugsorte für diese Tiere.
(**Die Originalbilder möchten wir allen ersparen, daher nur ein KI-generiertes-Bild.)
Das Igelweibchen musste schließlich erlöst werden – eine äußerst traurige Entscheidung. Übrigens: Wer glaubt, dass Wildtiere kostenlos behandelt werden, liegt falsch. Wir zahlen die üblichen Tierarztgebühren, die sich, wie gestern, oft auf das Zwei- bis Dreifache belaufen, zuzüglich einer Praxisgebühr von 50 Euro.
Der Eingriff war notwendig, um das Leiden des kleinen Wesens zu beenden. Der Madenbefall und die großen Schmerzen waren selbst für eine erfahrene Igelpflegestelle kaum zu ertragen.
Makellos gepflegte Gärten, der übermäßige Rückschnitt von Hecken und Büschen, das Entfernen von Laubhaufen sowie zuletzt noch die vielen Osterfeuer und andere Eingriffe erschweren das Leben der Stacheltiere erheblich. Hinzu kommen Trockenheit und Nahrungsmangel, die die Situation zusätzlich verschärfen.
Mama ist wohlauf, und soweit man es bisher beurteilen kann, geht es den Kleinen ebenfalls gut. Sie haben ein gutes Gewicht und trinken fleißig.
Das ist die erste Katze in diesem Jahr, die ihre Babys auf einer unserer Pflegestellen bekommen hat.
Wie jedes Mal sind unsere Gefühle gemischt: Einerseits freuen wir uns über die Kleinen und eine unkomplizierte, glückliche Geburt. Andererseits steht dahinter wieder eine traurige Schicksalsgeschichte – eine nicht kastrierte, hochträchtige, erwachsene Katze, die aufgefunden wurde.
BITTE lasst eure Katzen kastrieren Im vergangenen Jahr standen wir mit 102 Kitten und erwachensen Katzen kurz vor unseren Belastungsgrenzen – sowohl was die Kapazitäten der Pflegestellen angeht als auch finanziell. Für uns Tierschützer ist das eine enorme Herausforderung.
Ein weiteres hochträchtiges Muttertier befindet sich aktuell bei einer anderen Kollegin, und vor Ostern wurden uns 6-7 unkastrierte Katzen und Kater gemeldet. Was uns hierbei an trächtigen Tieren noch erwartet, bleibt ungewiss.
In der vergangenen Woche durfte auch Bella in ihr neues Zuhause ziehen – ein katzenerfahrenes Heim mit weiteren Katzenfreunden. Die Vergesellschaftung hat ebenfalls wunderbar funktioniert, und alle sind mittlerweile tiefenentspannt.
Wir freuen uns riesig für Bella, ihre neuen Gefährten und natürlich ihre neuen Dosenöffner.
Wir wünschen Ihnen allen ein frohes, friedliches und besinnliches Osterfest.
Ostern steht im Zeichen des Friedens, da dieses Fest für Hoffnung, Versöhnung und neues Leben symbolisiert. Es feiert den Triumph über Tod und Gewalt und wird häufig durch das Bild der Taube als Friedenssymbol repräsentiert. Die Realität allerdings erzählt eine andere Geschichte: Überall begegnen uns hungernde, leidende Tiere.
Im vergangenen Jahr konnten wir rund 2500 Taubeneier durch Kunsteier ersetzen – vor allem in unserem Einsatzbereich am Lockschuppen, rund um den Bahnhof sowie teils auf Dachböden und Balkonen. Dadurch wurde viel Leid vermieden, indem wir konsequent für die Ei-Entnahme sorgten. Jedes entgnommene Ei ist verhindertes Leid und Nachwuchs.
An 365 Tagen im Jahr sind wir in dieser Stadt im Einsatz. Wir haben unzählige Tiere versorgt, aufgepäppelt, gesund gepflegt und tierärztlich betreut.
Unsere Hoffnung bleibt bestehen: dass durch den Bau von Taubenhäusern, die bereits seit Jahren in Planung sind, die Lebensbedingungen der Tiere nachhaltig verbessert werden.
Ostern – und der Frühling – sind für uns deshalb einmal mehr ein Symbol für Hoffnung.
Heute bekommen wir mal ein kurzes Update von unserem Rocky.
Nachdem uns mehr als 35 interessierte Menschen geschrieben hatten, haben wir eine engere Auswahl getroffen, und dann ging alles ganz schnell – Rocky konnte in sein neues Zuhause umziehen.
Fotos: TSV Hagen
Dort wartete bereits ein Kater im passenden Alter, der Rocky beinahe wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Die Familie hatte sich großartig vorbereitet, umfassend über die Zusammenführung informiert und sich vorab Tipps von uns geholt.
Und was sollen wir sagen? Wie schon beim allerersten Treffen zwischen Rocky und seiner neuen Familie hat es auch mit seinem Kumpel sofort gefunkt.
Es dauerte nur wenige Stunden, da hatte sich Rocky bereits vollständig eingelebt und war herzlich in seiner neuen Familie sowie von seinem neuen Freund aufgenommen worden. Hier hat wirklich alles zu 100 % gepasst.
Natürlich mussten wir einigen anderen tollen Interessenten absagen, denn Rocky ist einmalig und konnte nur ein Zuhause finden. Doch wir wünschen den restlichen lieben Interessenten von Herzen, dass sie bei einem Tierheim oder Tierschutzverein ebenfalls einen passenden Weggefährten finden.
Und nun ein weiteres wunderbares Video von Rocky, jetzt Bruno, der mit so viel Hingabe die Fellpflege bei seinem neuen Kumpel Emil übernimmt.
Ganz ehrlich, wir haben uns vorhin Gedanken darüber gemacht: Was hat Emil wohl vermisst? Und genauso sein neuer Kumpel? Zwei junge Kater, die jetzt so glücklich sind, gemeinsam ihr Leben zu teilen.
Das ist einer der Gründe, warum wir Kitten immer nur zu zweit vermitteln oder zu einem weiteren jungen Tier. Uns liegt am Herzen, dass sie ein schönes, artgerechtes Leben führen können – zusammen mit Spiel- und Schmusegefährten.
Wenn alle Menschen so lieb und sozial im Umgang miteinander wären wie diese Beiden, wäre die Welt wohl besser…
In diesem Sinne wünschen wir allen ein schönes Osterfest mit Ihren Lieben und ihren Tieren.
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