In der Buntebachstraße wurde eine unglaublich liebe und zutrauliche Ratte gefunden und gemeldet. Das Tier war schwer verletzt – mit einer massiven Kopfverletzung und einem beschädigten Schwanz – und völlig verängstigt. Es musste von anderen wilden Ratten angegriffen worden sein. Allein das wäre schon schlimm genug, für dieses kleine Lebewesen gewesen!
Als wir die Ratte sicherten, wurde das ganze Ausmaß ihres Leidens sichtbar. Sie hatte einen riesigen Tumor an der Seite. Wie lange musste sie wohl schon damit herumgelaufen sein? Hätte man sie nicht rechtzeitig operieren können? Stattdessen wurde sie offensichtlich ihrem Schicksal überlassen – einfach ausgesetzt, um zu sterben.
Beim Tierarzt mussten wir schließlich entscheiden, dass wir nichts mehr für sie tun konnten. Währenddessen versteckte sich das kleine Geschöpf in meiner Armbeuge und wollte kuscheln. Es war herzzerreißend.
Fotos: Tierschutzverein Hagen
„Liebe“ ehemalige Besitzer, was haben Sie sich nur dabei gedacht?
Am Ende ist sie in meinen Händen eingeschlafen – sanft und würdevoll. Sie war so zutraulich und verschmust, sie musste ihr ganzes Leben lang in engem Kontakt zu Menschen gestanden haben. Und dann wird sie in diesem Zustand einfach ausgesetzt? Was haben Sie diesem Tier angetan?
Uns reicht es wirklich langsam, emotional und auch kostentechnisch.
Am vergangenen Freitag erhielten wir einen Hilferuf von einer Tierarztpraxis, die unsere Unterstützung für ein Kitten benötigte. Das kleine Wesen wurde auf einem Garagenhof in Altenhagen aufgefunden – hilflos und nicht in der Lage, sich fortzubewegen. Offensichtlich hatte jemand das Tier dort abgelegt und mit einem Tuch abgedeckt.
Glücklicherweise reagierten die Finder schnell und brachten es umgehend in die Tierarztpraxis. Dort wurde schnell gehandelt und das Kitten untersucht.
Die Diagnose war niederschmetternd: Seine Hinterbeine waren gelähmt, und es konnte weder Urin noch Kot eigenständig absetzen. Trotz intensiver Untersuchungen gab es keine klare Ursache für die Lähmung. Daraufhin bat uns die freundliche Angestellte der Praxis um Unterstützung. Eine Kollegin machte sich sofort auf den Weg, holte das Kätzchen (es bekam den Namen Kitty dort) ab und brachte es zur Neandertal-Klinik nach Haan.
In der Klinik wurde Kitty gründlich untersucht und zunächst mit Medikamenten behandelt. Nach etwa vier Stunden stand fest, dass sie dort bleiben musste.
Ein großer Dank geht an unsere engagierte Kollegin Nina, die spontan eingesprungen ist, um zu helfen.
Gestern meldete sich die behandelnde Ärztin und informierte uns, dass der Zustand des Kittens unverändert sei und die Medikamente keine Besserung bewirkt hätten. Lediglich Verletzungen der Weichteile konnten festgestellt werden. Wir hatten vereinbart, am Montag eine neurologische Untersuchung vorzunehmen und gegebenenfalls ein CT oder MRT durchführen zu lassen.
Leider verschlechterte sich der Zustand des Kätzchens heute weiter, sodass die Tierärztinnen und Tierärzte uns zur Einschläferung rieten. Diese Nachricht war ein Schock für uns alle im Katzenteam. Nach reiflicher Überlegung und mit unglaublich schwerem Herzen entschieden wir uns schließlich, das Kitten gehen zu lassen.
Es war eine der schmerzhaftesten Entscheidungen, die man bei einem so jungen Lebewesen treffen muss…
Sowohl wir als auch die Klinikärzte haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen – doch es gab schlichtweg keine Hoffnung mehr auf ein besseres Leben für das Kleine.
Es bleiben viele quälende Fragen zurück: Was hat das Kitten durchleben müssen? Wer hat ihm das möglicherweise angetan? Und wie konnte es jemand einfach wie ein kaputtes Spielzeug dort ablegen?
Trotz all dieser Traurigkeit möchten wir den Findern, der Tierarztpraxis am Ischeland und Anni ebenso wie den empathischen Ärztinnen und Ärzten der Neandertal-Klinik unseren tiefsten Dank aussprechen. Ihr Einsatz und Mitgefühl bedeuten uns viel in solch schweren Momenten.
Machs gut kleine Kitty
Übrigens bleiben die Kosten von über 1000 Euro wieder einmal beim Tierschutzverein hängen und reißen weitere Löcher in die Kasse…
Wir hätten gerne das Geld ausgegeben, wenn wir hätten helfen können…
Sollte jemand Kenntnis davon haben, wo die Kleine gelebt hat und was passiert ist, wären wir dankbar entsprechende Informationen zu bekommen. Hinweise hierzu werden absolut vertraulich behandelt!
Das verletzte Tier wurde uns gemeldet, und nach der Diagnose konnten wir es von einem vogelkundigen Tierarzt operieren lassen. Zum Glück geht es der Taube mittlerweile besser, doch sie muss noch längere Zeit in einer Box bleiben und intensiv gepflegt werden.
– Fotos: Tierschutzverein Hagen
Die Kosten für die Operation trägt aktuell der Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V., wobei bisher etwa 380 Euro angefallen sind.
Es haben sich zudem Zeugen gemeldet, die mehrfach beobachtet haben, wie eine Person auf Tauben geschossen hat. Daher haben wir Strafanzeige bei der Polizei erstattet.
Ein wichtiger Hinweis dazu: Das Töten von Tauben mit einem Luftgewehr – oder auf andere Weise – ist eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz (§ 17). Wer Tiere auf diese Art quält oder tötet, muss mit Geld- oder Freiheitsstrafen rechnen. Tierquälerei ist keinesfalls ein Kavaliersdelikt, sondern ein ernstes Vergehen.
Niemand hat das Recht, Tiere einfach zu töten!
Wir sind es unheimlich leid, ständig Tiere von der Straße retten zu müssen. Ob ausgesetzte, kranke Kätzchen, trächtige Katzen, die einfach ausgesetzt werden, dauernd verletzte oder kranke Tauben – und nun sogar angeschossene Tauben. Abgesehen vom unendlichen Tierleid sind wir es, die immer für die Kosten aufkommen müssen. Das Geld wächst leider nicht auf Bäumen.
Jedes einzelne dieser Schicksale trifft uns immer wieder zutiefst.
Zu tausenden im Elend und Schmutz lebenden Tiere, die hungernd durch die Städte ziehen. Verachtet und gequält oder so wie hier, die Not und das Leid übersehen…
Gestern Morgen gegen 7 Uhr wurde die Taube einer Kollegin gemeldet und sie fuhr noch vor Arbeitsbeginn hin. Leider konnte sie das Tier nicht finden.
Da es ihr über den Tag keine Ruhe ließ, ist sie 9 Stunden später wieder hingefahren und suchte alles ab. Sie fand das arme Tier ganz in der Nähe, gut sichtbar, auf einem frisch gemähten Grünstreifen am Bürgersteig. Die Taube war in einem erbärmlichen Zustand. Geschwächt und dehydiert, nahm unsere Kollegin die Taube mit und versorgte sie.
Wie viele Menschen sind wohl an dem Tier vorbeigegangen, ohne das Leiden zu sehen?Wie viele haben es gesehen und gedacht – nur eine Taube? Leidende Wesen, die Schmerz und Angst fühlen.
Für uns ist jeder Tag der Tag der Taube Hinsehen und nicht wegsehen, könnte Leben retten und Leid verhindern.
Leider musste unser Thyson, liebevoll Mr. T. genannt, am 26.2.25 eingeschläfert werden.
Fotos: privat
Seine Zeit war gekommen und es gab keinen anderen Weg mehr.
Wir hätten ihm so sehr eine längere Zeit bei den lieben Menschen und den beiden Frenchi Damen gewünscht.
Es wurde alles versucht um ihm noch ein schönes Leben zu bereiten. Regelmässige Artztbesuche, Medikamente und Physiotherapie. Wir waren immer in Kontakt mit der Pflegestelle bis zu seinem letzten Atemzug und noch darüber hinaus.
Wir danken der Pflegestelle von Herzen für die schöne Zeit die ihm dort noch geschenkt wurde.
Wir haben in diesen 4 Monten alle Kosten für ihn übernommen und jetzt auch die für seine letzte Reise.
UPDATE: Lucy musste leider erlöst werden. Sie hatte noch eine letzte glückliche Zeit auf ihrer Pflegestelle. Die vielfältigen Erkrankungen waren jedoch zu weit fortgeschritten.
Hier möchten wir Euch Lucy vorstellen, sie ist ca. 10-11 Jahre alt und eine sehr liebe Hündin.
Lucy hat es in den letzten Jahren nicht so gut gehabt, ihre Besitzerin konnte sich nicht vernünftig um sie kümmern.
Tierarztbesuche, Medikamente leider alles nicht so wie nötig umgesetzt.
Lucy ist eine super liebe Hündin die im Tierheim leidet. Sie war immer mit einem Menschen zusammen und kann nicht verstehen, alleine in einer Hundestube im Tierheim zu sitzen.
Sie braucht Zuwendung und einen ruhigen Platz.
Leider ist Lucy gesundheitlich eine ziemliche Baustelle…
Es wurde vor einiger Zeit festgestellt, dass Lucy das Cushing Syndrom hat und man hätte dies mit Tabletten gut behandeln können. Leider wurden die Medikamente aber nicht durchgängig gegeben.
Nun werden alle Untersuchungen noch einmal gemacht, um den aktuellen Stand der Dinge zu erfahren und entsprechend zu behandeln.
Sicherlich hat Lucy noch einige andere gesundheitliche Probleme, die nach und nach jetzt behandelt werden und sie richtig mit Medikamenten eingestellt wird.
Sie ist noch sehr flott unterwegs und hat beim Laufen und Spielen keine Beeinträchtigungen.
Im Moment muss sie allerdings mehrfach am Tag Gassi, das hängt mit der Erkrankung zusammen.
Sie trinkt im Moment noch viel, was aber unter der regelmäßigen Gabe von Medikamenten besser werden wird.
Ihr Zustand wird sich allgemein hoffentlich verbessern, wenn sie behandelt und gut versorgt wird.
Fotos: Tierschutzverein Hagen
Lucy läuft sehr gut und gerne, sie ist dankbar für jede Streicheleinheit und Zuwendung und braucht eine Bezugsperson.
Wir hatten eine schöne Pflegestelle für Lucy gefunden und haben alle anfallenden Kosten für die Medikamente und Behandlungen übernommen. Das ist uns nur möglich, dank Ihrer Spenden.
Leider ist nicht immer alles so positiv im Tierschutz, aber auch das gehört dazu. Traurige Momente…
Fotos: Tierschutzverein Hagen
Karfreitag wurde ein Bussard auf einer Terrasse gefunden.
Er war laut Findern wie ein Stein vom Himmel gefallen.
Leider war das wunderschöne Tier bei unserer Ankunft 15 Min. später bereits tot.
Zum Glück haben wir immer Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern und so konnte dem Tier schnell geholfen werden, damit es sich nicht weiter quälen musste.
Auch das gehört zum Tierschutz…
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