Angelmüll und die Gefahren!


Immer wieder werden Tiere entdeckt, die sich in Angelschnüren verheddert haben oder Angelhaken verschluckt haben. Wie viele von ihnen nach einem qualvollen Todeskampf sterben, bleibt unbekannt. Tierschützer sind immer wieder mit solchen Vorfällen konfrontiert.

Es ist vollkommen verantwortungslos, wie mit Angelschnüren, Ködern und Haken umgegangen wird. Übrigens ist für das Angeln stets ein Angelschein (Fischereischein) erforderlich; andernfalls gilt es als Wildfischerei und kann mit hohen Geldstrafen geahndet werden.

Fotos: TSV Hagen

Da Angeln leider überall erhältlich sind, entsteht der Eindruck, jeder könne sich einfach ans Wasser stellen und fischen – das ist jedoch nicht der Fall. Wenn Sie angeln möchten und einen Angelschein besitzen, gehen Sie bitte verantwortungsvoll mit der Ausrüstung um. So könnten viele Tiere viel Leid erspart bleiben.

Hätte man diese arme Taube nicht gefunden und von Tierschützern befreit, wäre sie wahrscheinlich qualvoll gestorben.

Infos zum Angeln ohne Fischereischein:

Fischwilderei ist in Nordrhein-Westfalen (NRW) eine Straftat und wird nach § 293 des Strafgesetzbuches (StGB) geahndet. Wer ohne gültigen Fischereischein und die erforderliche gewässerspezifische Angelkarte fischt, riskiert eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.

Das illegale Angeln (auch bekannt als Schwarzangeln) hat in NRW weitreichende rechtliche und finanzielle Konsequenzen:

Strafrechtliche Verfolgung (§ 293 StGB): Die Tat gilt bereits mit dem Auswerfen der Angel als vollendet, völlig unabhängig davon, ob ein Fisch gefangen wird oder nicht.

Zusätzlicher Diebstahl:
Erfolgt das Fischen in privaten Gewässern oder Zuchtteichen, kann die Tat zusätzlich als Diebstahl nach § 242 StGB gewertet werden.

Unendliches Leid auf den Straßen

😿

Nach den schönen Berichten über unsere Kitten müssen wir leider auch von einer anderen, sehr traurigen Seite berichten. Immer wieder werden Katzen Opfer des Straßenverkehrs – mehrmals pro Woche erreichen uns Nachrichten über überfahrene Tiere. Doch das ist nicht das einzige Leid.

Es gibt unzählige Streunerkatzen, ehemalige entlaufene oder ausgesetzte Tiere, die unter schlimmen Bedingungen ums Überleben kämpfen müssen. Was mag wohl dieser arme Kater durchgemacht und ertragen haben?

Foto: TSV Hagen

Er wurde hilflos in der Nähe der Feithstraße gefunden – völlig abgemagert, in einem erschütternden Zustand. Seine Zähne waren in katastrophalem Zustand, ein schlimmer Abszess im Maul quälte ihn. Zudem war er blind durch eine Netzhautablösung, und seine Nierenwerte waren derart schlecht, dass sie nicht mehr messbar waren. Die Schmerzen, die dieses Tier erleiden musste, bevor man es endlich aufgriff, sind unvorstellbar. Unsere Kollegin Silke brachte ihn zu einem Tierarzt und blieb bis zum Schluss an seiner Seite💔

Bitte sehen Sie nicht weg!

Sagen Sie nicht einfach: „Ach, das ist doch sicher ein Freigänger.“ Nicht jede Katze braucht sofortige Hilfe, aber wenn Sie ein Tier sehen, das erschreckend dünn ist und ein struppiges Fell hat, müssen Sie handeln. Informieren Sie das Tierheim oder den Tierschutz, denn nur so können diese Tiere eine Chance auf Rettung bekommen!

Für ihn kam jede Hilfe nach einem langen Leidensweg zu spät.😢

Das leidvolle Thema Igel.


Gestern wurde ein Igel gefunden, dem ein Auge fehlte. Die Wunde um das Auge war so tief, dass der Knochen sichtbar war, und das arme Tier litt unter starken Schmerzen. Man kann nur mutmaßen, was diesem Igel zugestoßen ist, doch leider bietet die Natur kaum noch sichere Rückzugsorte für diese Tiere.

(**Die Originalbilder möchten wir allen ersparen, daher nur ein KI-generiertes-Bild.)

Das Igelweibchen musste schließlich erlöst werden – eine äußerst traurige Entscheidung. Übrigens: Wer glaubt, dass Wildtiere kostenlos behandelt werden, liegt falsch. Wir zahlen die üblichen Tierarztgebühren, die sich, wie gestern, oft auf das Zwei- bis Dreifache belaufen, zuzüglich einer Praxisgebühr von 50 Euro. 😔

Der Eingriff war notwendig, um das Leiden des kleinen Wesens zu beenden. Der Madenbefall und die großen Schmerzen waren selbst für eine erfahrene Igelpflegestelle kaum zu ertragen. 😢

Makellos gepflegte Gärten, der übermäßige Rückschnitt von Hecken und Büschen, das Entfernen von Laubhaufen sowie zuletzt noch die vielen Osterfeuer und andere Eingriffe erschweren das Leben der Stacheltiere erheblich. Hinzu kommen Trockenheit und Nahrungsmangel, die die Situation zusätzlich verschärfen.

BITTE LESEN:


Aus aktuellem und leider sehr traurigem Anlass möchten wir auf Folgendes hinweisen:

Bitte laufen Sie nicht hinter panisch flüchtenden Hunden her, wenn Sie sie entdecken.
Viele Hunde in Deutschland stammen aus dem Ausland und haben erst vor wenigen Tagen oder sogar Stunden ihr neues Zuhause bezogen. Diese Tiere sind häufig von Angst geplagt, kennen weder den Verkehr noch haben sie Erfahrungen mit fremden Menschen. Oft handelt es sich um Hunde, die in ihrer Vergangenheit auf der Straße gelebt und dabei gejagt, geschlagen oder brutal eingefangen wurden.

Was passiert also, wenn sich ein solches Tier erschrickt und davonläuft? Es gerät in großen Stress und ist erfüllt von massiver Angst. Wenn dann Menschen versuchen, es einzufangen, indem sie hinterherlaufen — sicherlich mit guter Absicht —, versetzen sie das Tier ungewollt in noch größere Panik. Der Hund ist in einem Fluchtmodus und jegliche Verfolgung verschärft sein Trauma. In diesem Zustand strebt er nur danach, sich vor seinen vermeintlichen „Verfolgern“ zu retten, was tragischerweise zu lebensbedrohlichen Situationen führen kann.

Wie heute ein Beispiel zeigt: Ein kleiner Hund ist vor lauter Angst von einer hohen Brücke gesprungen und hat dabei tödliche Verletzungen erlitten. Ein Tier mit einer vermutlich schlimmen Vergangenheit, von Tierschützern gerettet und vermittelt — und doch in Todesangst gestorben. Diese schreckliche Tragödie macht uns zutiefst traurig.

Wir bitten daher eindringlich: Verfolgen Sie niemals einen flüchtenden Hund! Machen Sie stattdessen Autofahrer aufmerksam und warnen Sie sie. Kontaktieren Sie umgehend Fachleute wie Tierheime, die Polizei oder Tierschutzorganisationen, wenn Sie einen entlaufenen Hund sichten, und geben Sie Hinweise zur Position des Tieres. 🙏

Versuchen Sie bitte nur dann behutsame Annäherungen oder Einfangversuche, wenn der Hund freiwillig zu Ihnen kommt — und niemals, wenn er sich vor Ihnen zu retten versucht.😔

Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben, dies zu lesen. Wir hoffen sehr, dass dieser Appell verstanden wird und helfen kann, weitere tragische Vorfälle zu verhindern. Ein Tier wurde aus dem Ausland gerettet, nur um hier zu sterben — das darf nicht passieren und macht uns alle unendlich traurig.😢

Dieser Post ist kein Vorwurf, er soll lediglich für Aufklärung und Verständnis sorgen.

Shira konnte leider nicht gerettet werden.

🌈
Fotos: Tierschutzverein Hagen

Die kleine Katze wurde unserem Tierarzt vorgestellt, es ging ihr sehr schlecht. Sie litt unter extrem hohem Fieber und einer schweren Lungenentzündung. Nach der Untersuchung blieb sie mehrere Tage in der Praxis und wurde intensiv behandelt.

Der junge Mann, der sie viel zu früh, vermutlich im Alter von 4 bis 5 Wochen, aufgenommen hatte, war finanziell nicht in der Lage, die Behandlungskosten zu tragen. Dadurch stand die schwerwiegende Entscheidung einer Einschläferung im Raum.

Wir wurden gefragt, ob wir eine Pflegestelle für Shira hätten und in diesem Fall die Kosten übernehmen könnten. Ohne zu zögern haben wir die Verantwortung für sie übernommen und alles für ihre Genesung unternommen. Schon bald ergab die Diagnose, dass sie an FeLV (Felines Leukämievirus) litt, einer schwerwiegenden und leider sehr ansteckenden Krankheit.

Ihre liebevolle Pflegestelle hat sich mit außergewöhnlicher Hingabe um sie gekümmert. Shira erhielt Spezialnahrung, dazu Medikamente und Unterstützung für ihr Immunsystem.

Zunächst schien es ihr besser zu gehen, und es bestand die Hoffnung, dass sie trotz ihrer Erkrankung noch eine Weile als Einzelkatze ein schönes Leben führen könnte.

Leider verschlechterte sich ihr Zustand vor einigen Tagen rapide. Ihre Leber war schwer geschädigt, sie entwickelte eine Gelbsucht, konnte nicht mehr fressen und wurde stetig schwächer. Es bestand keinerlei Aussicht auf Heilung oder eine Verbesserung ihres Zustands. Deshalb mussten wir uns schweren Herzens dazu entscheiden, sie friedlich gehen zu lassen. 😿

Während der letzten Monate durfte Shira ein Zuhause voller Liebe erfahren. Sie war verschmust, fürsorglich umsorgt und von Menschen umgeben, die sich um sie kümmerten. Wir haben alles versucht, was medizinisch möglich war – dennoch konnten wir ihr nicht helfen. Shira war noch nicht einmal sechs Monate alt, und ihr Verlust macht uns zutiefst traurig.

Ein Appell ist uns sehr wichtig:

Bitte schaffen Sie sich keine Tiere an, wenn Sie nicht in der Lage sind, die Kosten für ihre tierärztliche Versorgung zu tragen!

Ein solches Verhalten ist verantwortungslos und bringt die Tiere unnötig in Gefahr.

Wir sind nicht für eine private Tierhaltung verantwortlich und können nicht alles auffangen! Wir haben selber für unsere Tierschutztiere kaum noch stemmbare Unkosten, hochwertiges Futter, Medikamente, Impfungen und viele Kastrationen.

Wir finanzieren alles nur aus (Ihren) Spenden und retten so auch manches Leben aber eben nicht alle…

Schicksale wie das von Kia berühren uns tief.


Ende 2022 wurden wir gebeten, Hilfe für eine fast 30-jährige Blaustirnamazone zu leisten, die zuvor 28 Jahre lang allein ohne einen Partner leben musste. Aufgrund von Gesundheitsproblemen mussten ältere Herrschaften sie abgeben. Dies ist das traurige Schicksal, das viele Tiere teilen: Einsamkeit, oft in viel zu kleinen Käfigen und ohne artgerechte Gesellschaft.😔

Kia, eine kleine, richtige Persönlichkeit, durfte kurz darauf zu einer engagierten Tierschutzkollegin ziehen. Der Wintergarten wurde rasch in ein Vogelzimmer umgebaut, ausgestattet mit Kletter-, Spiel- und Knabbermöglichkeiten. Vieles war für Kia neu, selbst frisches Obst und anderes artgerechtes Futter waren ihr fremd. Steffi, setzte sich mit voller Hingabe für sie ein – obwohl Kia im Umgang nicht immer einfach war.

Zusätzlich zu ihrer herausfordernden Persönlichkeit litt Kia an Aspergillose und wurde positiv auf Papillomaviren getestet. Intensive Behandlungen mit Medikamenten, Inhalationen und Besuchen bei spezialisierten Tierärzten folgten, doch trotz aller Bemühungen wurde sie nie vollständig gesund. Um ihr Gesellschaft zu geben, zog Max ein, ein Papagei, der ebenfalls viele Jahre allein gelebt hatte. Was niemand erwartet hätte: Die beiden wurden tatsächlich ein Paar – ein kleines Wunder nach so vielen Jahren in Einzelhaltung. Damit wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, solche Vögel nicht allein zu halten.💞

Trotzdem blieben die Herausforderungen bestehen.

Kias Atemprobleme verschlimmerten sich, und sie musste sich auch noch einer Operation wegen Legenot unterziehen.

Der Tierschutzverein sorgte dafür, dass eine Voliere angeschafft wurde, die ihr mehr frische Luft bot, da dies bei Aspergillose wichtig ist. Doch in den letzten Monaten verschlechterte sich ihr Zustand weiter. Ein Papageienexperte, der in Iserlohn hin und wieder eine Sprechstunde hat, untersuchte sie eingehend, doch die Ergebnisse waren niederschmetternd. Eine Endoskopie zeigte eine schwere Lungenentzündung mit Blut in der Lunge.

Kia hatte keine Chance auf Heilung, und so entschied man sich schweren Herzens, sie sanft einschlafen zu lassen.🖤

Wir hatten gehofft und gebangt, doch das Schicksal entschied anders. Es war eine zutiefst traurige Zeit für die liebevolle Pflegestelle und auch für uns. Kias Zeit mit ihrem Partner Max war leider viel zu kurz im Vergleich zur langen Einzelhaltung zuvor.

Die gesamte Zeit über hat uns Kia begleitet – mit lustigen wie auch traurigen Momenten in Form von Videos und Updates aus ihrer Pflegestelle. Wir haben die Tierarztkosten übernommen, die während ihres Aufenthalts nicht unerheblich waren, und auch die Voliere für sie bereitstellen lassen. Bei all dem bleibt der Trost, dass Kia während ihrer letzten Lebensphase ein fürsorgliches Zuhause, einen liebevollen Partner und Menschen hatte, die alles für sie taten.🍀❣🍀

Max trauerte spürbar um seine Gefährtin, so konnte es nicht bleiben. Nun lebt eine 22-jährige Papageiendame bei ihm, ebenfalls aus Einzelhaltung. Neben ihr befindet sich dort ein weiterer älterer Papagei aus schlechten Verhältnissen. Wir hoffen von Herzen, dass sie sich verstehen und noch eine schöne gemeinsame Zeit verbringen können.🙏

Kia ist über den Regenbogen gegangen – aus einem Zuhause voller Zuwendung und Liebe. Unser Dank gilt allen Beteiligten: Steffi und ihrer Familie sowie den großzügigen Spendern, die solche Pflegestellen überhaupt erst möglich machen.😇

Mit diesem Post möchten wir Ihnen zeigen, wie und wo Spenden eingesetzt werden und wie wichtig diese sind. Unsere Pflegetiere sind nicht nur etliche Hunde und Katzen auch ein 44 Jahre altes Muli gehört dazu und auch diese Tiere.

Shadow, ein Schicksal von so vielen…

Eines Tages erschien er – ein wilder Kater, der bereits irgendwann eingefangen und kastriert worden war. Diese Tiere bleiben oft unsichtbar, bis sie am Ende ihrer Kräfte sind. Vernachlässigt, ohne je medizinische Versorgung erhalten zu haben, schleppen sie Schmerzen oft über Jahre mit sich herum.

In der vergangenen Woche konnten wir Shadow (den Namen hatte er von uns und er bedeutet Schatten) sichern und vorübergehend in der Kittenstation e.V. unterbringen. Er war wild, völlig unnahbar und krank. Als er eingefangen wurde, nahmen ihm die Tierärzte Blut ab, und wie befürchtet waren die Werte sehr schlecht. Sein Fell war mit Filzplatten verklebt, die Augen tränten, und er sabberte – alles Anzeichen dafür, dass es ihm sehr schlecht ging.

Wir wollten ihm eine Chance geben, leider hat es nicht geklappt.

Heute bekam Shadow eine Narkose, und unsere Befürchtungen bestätigten sich: Sein Maul war entzündet, die Zähne völlig zerstört und noch viele weitere Probleme wurden sichtbar. Am Ende haben wir ihn liebevoll über die Regenbogenbrücke begleitet. 🌈

Dieses Leben auf der Straße ist kein schönes, freies Leben. Es ist ein Leben voller Elend, Hunger, Dreck und Schmerzen.

Danke an unsere liebe Kollegin, die ihn bis zu Schluss begleitet hat und an Verina, die wieder einmal sofort geholfen hat das Tier unterzubringen❣

Die Kosten der Untersuchungen, Blutbild und natürlich zum Schluss die Einschläferung, trägt auch in diesem Fall der Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V.

Heute mussten wir erneut Abschied von einem einstigen Streuner nehmen


Vor einigen Jahren tauchte er zusammen mit einer Katze auf und fand zunächst Unterschlupf an einem Haus, wo man sich um ihn kümmerte. Die Katze, Micky, wurde leider bereits ein Jahr später tot aufgefunden. Doch Krümel blieb und freundete sich mit Ulli an, der ihn täglich mit Futter versorgte. 😇

Es dauerte eine Zeit, aber schließlich fasste Krümel Vertrauen und zog mit in die Wohnung. Dort schien er es zu genießen, ein warmes, trockenes Plätzchen zu haben. Von da an hatte er endlich wieder ein Zuhause, liebevolle streichelnde Hände und regelmäßiges Futter – auch wenn er seinen freien Charakter behielt und weiterhin täglich draußen seine Runden drehte. 😺

Insgesamt haben wir ihm sechs Jahre lang Futter bereitgestellt und uns um die Tierarztrechnungen gekümmert, die in dieser Zeit angefallen sind. Ulli hat sich bis zuletzt fürsorglich um ihn gekümmert. 💞

Heute war jedoch der Tag, an dem wir ihn gehen lassen mussten. Sein Zustand hatte sich so verschlechtert – seine Lunge war voller Wasser, und er konnte kaum noch laufen. Wie alt Krümel war, das wissen wir nicht. Was wir jedoch sicher wissen: Er hatte ein Zuhause und hat durch uns die bestmögliche Versorgung und Liebe erfahren.❣🍀❣

Schwer verletzte Ratte zum Sterben ausgesetzt.

Was geht nur in solchen Menschen vor? 😡

In der Buntebachstraße wurde eine unglaublich liebe und zutrauliche Ratte gefunden und gemeldet. Das Tier war schwer verletzt – mit einer massiven Kopfverletzung und einem beschädigten Schwanz – und völlig verängstigt. Es musste von anderen wilden Ratten angegriffen worden sein. Allein das wäre schon schlimm genug, für dieses kleine Lebewesen gewesen!

Als wir die Ratte sicherten, wurde das ganze Ausmaß ihres Leidens sichtbar. Sie hatte einen riesigen Tumor an der Seite. Wie lange musste sie wohl schon damit herumgelaufen sein? Hätte man sie nicht rechtzeitig operieren können? Stattdessen wurde sie offensichtlich ihrem Schicksal überlassen – einfach ausgesetzt, um zu sterben. 😢

Beim Tierarzt mussten wir schließlich entscheiden, dass wir nichts mehr für sie tun konnten. Währenddessen versteckte sich das kleine Geschöpf in meiner Armbeuge und wollte kuscheln. Es war herzzerreißend.

Fotos: Tierschutzverein Hagen

„Liebe“ ehemalige Besitzer, was haben Sie sich nur dabei gedacht?

Am Ende ist sie in meinen Händen eingeschlafen – sanft und würdevoll. Sie war so zutraulich und verschmust, sie musste ihr ganzes Leben lang in engem Kontakt zu Menschen gestanden haben. Und dann wird sie in diesem Zustand einfach ausgesetzt? Was haben Sie diesem Tier angetan?

Uns reicht es wirklich langsam, emotional und auch kostentechnisch.