Vorgestern war es wieder so weit …


… wir konnten dem Tierheim eine größere Menge an Spenden übergeben. 🍀Von Nassfutter für Katzen und hochwertigem Hundefutter bis hin zu Spezialnahrung für Tiere mit Magen-Darm-Problemen oder Nierenleiden war vieles dabei. Auch Kräuter und Heurollen für die Kaninchen durften nicht fehlen, sodass wirklich an alle Tierheim-Bewohner gedacht wurde.

Fotos: TSV Hagen

Zusätzlich wurde ca. 230 kg Taubenfutter mit aufgeladen, um die Tauben am Arbeitsamt zu versorgen. Für die Minischweine hatten wir Bruchmais und Weizenkleie bestellt, die ebenfalls mit eingepackt wurden. Am Ende konnte der Tierheimmitarbeiter nur noch schmunzelnd feststellen: „Der Wagen ist bis oben hin voll beladen!“

All das ist nur dank Ihrer Unterstützung möglich. 😇

Ein bedeutender Anteil stammt nach wie vor aus den Weihnachtsspenden sowie den regelmäßigen Spenden aus den zahlreichen Spendenboxen, die wir aufgestellt haben. Dennoch müssen auch immer wieder bestimmte Dinge zugekauft werden, wie zum Beispiel Spezialfutter. Dazu zählen unter anderem Nierenfutter und Monoprotein Pferd für einige Hunde im Tierheim und natürlich auch das Taubenfutter.

Gerne können Sie uns auch mit etwas Geld unterstützen, um diese Zukäufe zu tätigen. Hier finden Sie unsere Bankverbindung und die Möglichkeit über PayPal zu spenden.

Danke im Name der Tiere🍀❣🍀

WO BITTE SIND DIE VERANTWORTLICHEN?


Wir sind zutiefst betroffen und können das Leid der Tiere kaum noch ertragen. Immer wieder erreichen uns Meldungen über Dachböden, auf denen kaputte Fenster oder offene Luken Tauben freien Zugang gewähren.

– Fotos: TSV Hagen

Was passiert?
Viele Menschen schauen jahrelang einfach weg, bis das unvermeidliche Chaos eintritt:

Hunderte von Tauben haben sich dort eingenistet, geschlüpft, liegen qualvoll im Müll verendet, während sich ihr Kot bereits zentimeterdick angesammelt hat. Erst dann erinnert man sich an den Tierschutz und ruft um Hilfe.😔

All das Leid, all die Tiere, die hätten gerettet werden können, und die schrecklichen Bedingungen, die vermeidbar gewesen wären – das alles ließe sich verhindern, wenn nur rechtzeitig und verantwortungsvoll gehandelt würde. Zwischen zahlreichen Nestern finden wir oft verendete Jungtiere, die qualvoll verhungert sind, weil sie ihre Eltern nicht rechtzeitig begleiten konnten. Solche Szenen sind nicht nur traurig, sie sind auch vermeidbar. Warum lassen so viele Hausbesitzer es überhaupt erst so weit kommen? Wo bleibt das Verantwortungsbewusstsein?

Die hohe Taubenpopulation wirft immer wieder Fragen auf – ein wesentlicher Faktor ist der Zustand vernachlässigter Gebäude. Zerstörte Fenster ermöglichen Tauben den Zutritt zu ungenutzten Dachböden, die als Rückzugsort genutzt werden. Ohne nachhaltiges Taubenmanagement vermehren sie sich dort unkontrolliert.

Dieses Verhalten wurde den Tieren über Generationen vom Menschen selbst anerzogen. Tauben sind seit jeher von uns abhängig, weil sie gezielt für Nutzzwecke gezüchtet wurden – etwa als Brieftauben oder bei Feierlichkeiten wie Hochzeiten. Doch sobald sie nicht mehr gebraucht werden oder ausgesetzt werden, kämpfen sie verzweifelt ums Überleben, suchen Schutz und Nahrung in der Nähe der Menschen und enden oft in Schmutz, Hunger und Elend, da sie kaum artgerechte Nahrung finden.

Nur durch nachhaltige Maßnahmen wie Taubenhäuser kann man solche tragischen Hotspots verhindern und eine gezielte Geburtenkontrolle durchführen.

WO BITTE SIND DIE VERANTWORTLICHEN?

Können wir das gemeinsam noch einmal schaffen?

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Eure Unterstützung ist jetzt mehr denn je gefragt!

An dieser Stelle habt Ihr die Möglichkeit, für uns abzustimmen, und wir hoffen von ganzem Herzen, erneut dabei sein zu dürfen. ❣ Die Tiere sind auf unsere Hilfe angewiesen – und nun brauchen wir Euch, um sie auch weiterhin unterstützen zu können. Lasst uns zusammen Großes bewirken!��

Einfach hier für uns abstimmen: 
https://www.netto-online.de/…/Tierschutzverein-Hagen…

Unendliches Leid auf den Straßen

😿

Nach den schönen Berichten über unsere Kitten müssen wir leider auch von einer anderen, sehr traurigen Seite berichten. Immer wieder werden Katzen Opfer des Straßenverkehrs – mehrmals pro Woche erreichen uns Nachrichten über überfahrene Tiere. Doch das ist nicht das einzige Leid.

Es gibt unzählige Streunerkatzen, ehemalige entlaufene oder ausgesetzte Tiere, die unter schlimmen Bedingungen ums Überleben kämpfen müssen. Was mag wohl dieser arme Kater durchgemacht und ertragen haben?

Foto: TSV Hagen

Er wurde hilflos in der Nähe der Feithstraße gefunden – völlig abgemagert, in einem erschütternden Zustand. Seine Zähne waren in katastrophalem Zustand, ein schlimmer Abszess im Maul quälte ihn. Zudem war er blind durch eine Netzhautablösung, und seine Nierenwerte waren derart schlecht, dass sie nicht mehr messbar waren. Die Schmerzen, die dieses Tier erleiden musste, bevor man es endlich aufgriff, sind unvorstellbar. Unsere Kollegin Silke brachte ihn zu einem Tierarzt und blieb bis zum Schluss an seiner Seite💔

Bitte sehen Sie nicht weg!

Sagen Sie nicht einfach: „Ach, das ist doch sicher ein Freigänger.“ Nicht jede Katze braucht sofortige Hilfe, aber wenn Sie ein Tier sehen, das erschreckend dünn ist und ein struppiges Fell hat, müssen Sie handeln. Informieren Sie das Tierheim oder den Tierschutz, denn nur so können diese Tiere eine Chance auf Rettung bekommen!

Für ihn kam jede Hilfe nach einem langen Leidensweg zu spät.😢

Kitten-Zuckerschock


Wir möchten euch den Tag ein wenig verschönern und teilen neue Bilder unserer fünf kleinen „Osterhasen“ mit euch.

Gleichzeitig wünschen wir allen einen wunderbaren Start in die neue Woche. 😊 Unsere Kleinen sind nun 14 Tage alt und gedeihen prächtig!❣

Willkommen im Leben


🍀❣🍀

Gestern erblickten vier kleine Kätzchen das Licht der Welt in der Obhut einer lieben Kollegin auf ihrer Pflegestelle.

Dort konnte die Katzenmama ihre Jungen in einer sauberen, ruhigen Umgebung und unter aufmerksamer Beobachtung zur Welt bringen.

Nun hat sie die Möglichkeit, sich entspannt und gut versorgt, um ihre Kleinen zu kümmern.😻😺😺😺😺

– Fotos: TSV Hagen

Man sagt ja, dass Schornsteinfeger Glück bringen …


… bei uns war es diesmal der Dachdecker, der uns mit einer großartigen Spende glücklich gemacht hat 🍀❣🍀.

Am Freitag durften wir erneut eine großzügige Unterstützung von Maik Kötter, Dachdeckermeister aus Hagen, entgegennehmen. Dank seiner Spende von 1.000 Euro können wir viel bewirken und den Tieren im Tierheim und bei uns einige Wünsche erfüllen.🙏

In der kommenden Zeit stehen verschiedene Neuanschaffungen an, die durch diese Spende ermöglicht werden. Dazu gehören unter anderem spezielles Futter oder Ausstattung wie ein Hochbeet für Gemüse und Salat, das den Nagern und Minischweinen zugutekommt. Gerade Gemüse und Salat sind in letzter Zeit erheblich teurer geworden, sodass man durch diese Anschaffung auch langfristig Kosten sparen kann.

Zudem befindet sich die Kitten- und Entensaison in vollem Gang, weshalb wir weiterhin auf Spenden angewiesen sind, um die Tiere artgerecht und optimal zu versorgen. 😻🐥

Im Namen der Tiere möchten wir uns ganz herzlich bei Maik Kötter bedanken – diese Unterstützung ist unbezahlbar! Videos von der Spendenübergabe und dem Besuch vor Ort werden in Kürze folgen.💞

Nun ist es offiziell: Die „Entensaison“ hat begonnen!


🐣🐥🐥🐥

Gestern erhielten wir einen Anruf vom Ordnungsamt, das uns über Enten in der vierten Etage des Rathauses informierte. Nach einer ersten Rücksprache mit den Mitarbeitenden vor Ort machten wir uns mit Kescher, Transportboxen, Absperrplatten und allem notwendigen Equipment auf den Weg.

Die Enten hatten sich auf einem umlaufenden Vorsprung am Gebäude niedergelassen: eine Mutterente mit ihren Küken. Erst nachdem mehrere Büros aufgeschlossen worden waren, konnten wir die Entenfamilie in einer Ecke ausfindig machen.

  • Fotos: TSV Hagen

Die Mutterente war schnell gesichert, und die Küken wurden behutsam eingesammelt. Unser Kollege Thomas musste dabei ganz schön Einsatz zeigen, um auf dem Vorsprung zu arbeiten. Nach und nach gelang es uns schließlich, die gesamte Familie einzufangen und gemeinsam die vierte Etage zu verlassen. 🍀🍀

Anschließend wurden die Enten zu einem ruhigen, abgelegenen Gewässer gebracht, wo wir die Mutterente mitsamt ihrer 13 Küken in die Freiheit entlassen konnten. Doch damit endete der Einsatz noch nicht:

Eine Stunde später erhielten wir einen weiteren Anruf. Es war ein zusätzliches Küken gefunden worden! Offensichtlich hatte es sich bestens versteckt und erst bemerkt, dass alle weg waren, als plötzlich niemand mehr da war – woraufhin es lautstark auf sich aufmerksam machte. Zum Glück wurde es rechtzeitig entdeckt. ❣

Da der Arbeitstag in der Verwaltung bereits vorbei war, hinterließ man uns das Küken an einem zugänglichen Ort zusammen mit einem Hinweiszettel. Alles lief reibungslos: Das Kleine war wohlauf, wurde zunächst gewärmt und kam später in eine Gruppe anderer Entenküken.

Ein ereignisreicher Start für diese Entensaison!

Weitere Streuner in die Falle gegangen


Heute war ein erfolgreicher Tag mit zwei weiteren gefangenen Katzen in unseren Fallen! 🥳

Ein Hof in Halden hatte uns um Unterstützung gebeten, um einen unkastrierten Kater einzufangen und kastrieren zu lassen. Kurzerhand wurde eine Falle ausgeliehen, und schon nach kurzer Zeit konnte der hübsche Kater gesichert werden. Nach der heute durchgeführten Kastration darf er in seiner vertrauten Umgebung bleiben. 😇

Gestern brachte eine Kollegin eine weitere Falle zu einer Firma, wo seit Monaten eine Katze umher streunte. Das Leben dort war jedoch alles andere als geeignet für das Tier, auch wenn die Mitarbeiter versucht hatten, es zu versorgen. Mithilfe unserer Anleitungen gelang es heute, die Katze ebenfalls einzufangen. 😇 Sie wurde ins Tierheim gebracht, um festzustellen, ob sie gechippt ist und in welchem Gesundheitszustand sie sich befindet. 🙏

Unsere Arbeit in dieser Stadt ist unglaublich wichtig. Mit jedem eingefangenen und kastrierten Tier verhindern wir unzähligen Nachwuchs – und damit verbundenes Leid.

Wir suchen immer weiter Helfer für diese (und viele andere) Aufgaben.