Goldpfötchen


Hier ist unser neuestes Goldpfötchen. So nennen wir die Tiere, die erhebliche Kosten verursacht haben – gerade aus der Klinik entlassen, nachdem es aus dem neunten Stock gestürzt war. 😿

– Fotos: TSV Hagen e.V.

Der kleine Kerl hatte sich dabei schwer verletzt.

Er erlitt einen Pneumothorax, seine Milz musste wegen eines Risses entfernt werden und die Leber weist Risse auf, die von selbst heilen müssen. Die inneren Blutungen waren schlimm und seine Blutwerte miserabel, doch glücklicherweise konnte das Blut autotransfundiert werden.🙏 Er hat viele Hämatome und erhält nun Schmerz- und Beruhigungsmittel. Am Samstag wird unsere Tierärztin die Wunden kontrollieren.

Erstaunlicherweise und Gott sei Dank sind alle Knochen, nach dem schweren Sturz, in Ordnung.😇Boxenruhe, Kragen und Body sind nun für einige Zeit noch Pflicht..

Jetzt erwarten wir noch die nicht unerhebliche Rechnung, dann kommen die zusätzlichen Kosten für Verbandswechsel dazu und intensive Pflege.

Ein großes Dankeschön geht an unsere Kollegin Margit, die spontan eingesprungen ist.🥰

Auch seine Partnerin haben wir heute aufgenommen, und sobald er wieder gesund ist, können die beiden gemeinsam weiterleben.💞 Die Beiden sind nun unsere Tierschutztiere, müssen beide noch kastriert werden und werden nach der Genesung von dem Kater gemeinsam vorgestellt und hoffentlich dann bald vermittelt.🍀

Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie hier helfen:

Danke im Namen der Tiere.

Tiere in Not – ein kurzer Zwischenbericht!


Aufgrund der enormen Arbeitsbelastung können wir hier leider nur sporadisch etwas berichten. Es gibt schlichtweg unzählige Baustellen.

Fotos: TSV Hagen e.V.

Die Stadttauben nehmen eine große Rolle ein, und dazu werden wir in Kürze mehr berichten. Ebenso geht es um die vielen Wildtiere, die verletzt oder unterernährt aufgefunden werden. Fast täglich melden sich Junge Wildtauben, doch wir haben keine Pflegestellen mehr frei. Wir würden so gern helfen, doch manchmal fehlt einfach der Platz.😔

Glücklicherweise ist die Zeit der Mauersegler vorbei, aber andere Wildtiere und Wildvögel gehören hier tagtäglich zu unsern Aufgaben. Hinzu kommen die vielen Katzen, die gemeldet werden, gesichert werden müssen, die Kitten und die Vermittlungsarbeit – alles zeitintensiv.😿

Die Kleinsten in den Pflegestellen stammen aus dem Fall mit den vielen ausgesetzten Katzen, in dem unsere Pflegestelle nach wie vor um jeden Funken Leben und jedes Gramm Gewicht kämpft.

Ebenso müssen Futterausgaben für die vielen frei lebenden Katzen in Hagen organisiert und die Pflegestellen regelmäßig betreut werden.

Dann gibt es Fälle wie Popper, der nun sein Zuhause gefunden hat, oder Skippy, der kleine Welpe mit Behinderung, für den wir zunächst Orthopäden-Termine vereinbaren.🫶

Unsere zahlreichen Pflegetiere leben auf Dauerpflegestellen, mit denen wir ständig Kontakt halten. 🧡Unser Lager von 300 Quadratmetern muss ordnungsgemäß verwaltet werden, Spenden müssen abgeholt, angenommen und wieder ausgegeben werden.

Die wenigen Menschen, die hier jeden einzelnen Tag der Woche bereitstehen und dort helfen, wo sie können, sind nach dieser Saison schlichtweg ausgelaugt.

Trotzdem brauchen uns die Tiere – und wir geben alles, weil ihnen geholfen werden muss. 🍀🍀🍀🍀

Dauerpflegestelle bzw. Hospizplatz für den lieben Popper gefunden.

Update: Popper hat eine liebevolle Pflegestelle gefunden!



Update: Wir sind überwältigt von der Vielzahl an Anfragen und freuen uns sehr darüber. Bitte gebt uns etwas Zeit, um die zahlreichen Voranfragebögen zu prüfen, damit wir das bestmögliche Zuhause für Popper finden können.❣


Der Tierschutzverein Hagen übernimmt sämtliche Kosten, sobald ein Platz für ihn gefunden wird. Wer kann diesem gutmütigen, älteren Hund noch ein letztes Zuhause bieten? Popper, ein 13-jähriger American Bully, sucht einen liebevollen Ort, um seinen Lebensabend in Ruhe zu verbringen.❣🍀

Fotos: TSV Hagen

Popper ist ein wahrer Schatz. Er versteht sich gut mit anderen Hunden, genießt ausgiebige Kuschelstunden und freut sich über jede Mahlzeit – das Essen zählt zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Am meisten liebt er es jedoch, einfach bei seinen Menschen zu sein.

Aufgrund seines Alters und seines kräftigen Körperbaus, sowie seinen kurzen Beinen, sind lange Spaziergänge mittlerweile eine Herausforderung für ihn. Ein ebenerdiges Zuhause wäre ideal.

Popper stellt keine großen Ansprüche und freut sich über jede Zuwendung. Seine medizinische Versorgung ist gesichert; er erhält Schmerzmittel zur Unterstützung seiner Gelenke. Für die Pflegestelle entstehen keinerlei Kosten.

Wenn Sie diesem freundlichen Hundeopa ein letztes Zuhause schenken möchten, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail: Tierschutzverein Hagen und Umgebung e.V. unter info@tierschutzverein-hagen.de.

Noch nie gab es so viel zu tun im Tierschutz wie in diesem Jahr!


Wir kümmern uns um viele Jungtauben, sowohl Wild- als auch Stadttauben, sowie ständig geschwächte Mauersegler, Drosseln und andere Singvögel. Zahlreiche Tiere sind verletzt, unterernährt oder aus dem Nest gefallen. Immer wieder erreichen uns Nachrichten über verletzte und kranke Igel, kleine Eichhörnchen Enten und Entenküken und zuletzt sogar einen Kormoran.🍀

Jeden Tag erreichen uns mehrere Meldungen und wir versuchen zu helfen, wo wir nur können. Doch unsere Kapazitäten sind bereits überschritten und auch die Pflegestellen stoßen an ihre Grenzen oder haben bereits Aufnahmestopp. Die Fahrten zu diesen Pflegestellen (alle außerhalb von Hagen) oder zu Tierärzten gehören zum Alltag und wir legen jeden Monat hunderte Kilometer zurück.

Ohne zusätzliche Unterstützung können wir diese wichtige Arbeit nicht länger alleine bewältigen. Hinzu kommen die erheblichen Kosten für Futterinsekten bei den Pflegestellen, die wir regelmäßig und großzügig unterstützen und die Tierarztrechnungen für die vielen verletzten, kranken Tieren. 😔

**Hier eine weitere Information: Es wird oft behauptet, dass Tierärzte Wildtiere kostenlos behandeln. Das stimmt nicht, denn wir zahlen wie alle anderen Tierhalter die üblichen Sätze gemäß der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT).

Angelmüll und die Gefahren!


Immer wieder werden Tiere entdeckt, die sich in Angelschnüren verheddert haben oder Angelhaken verschluckt haben. Wie viele von ihnen nach einem qualvollen Todeskampf sterben, bleibt unbekannt. Tierschützer sind immer wieder mit solchen Vorfällen konfrontiert.

Es ist vollkommen verantwortungslos, wie mit Angelschnüren, Ködern und Haken umgegangen wird. Übrigens ist für das Angeln stets ein Angelschein (Fischereischein) erforderlich; andernfalls gilt es als Wildfischerei und kann mit hohen Geldstrafen geahndet werden.

Fotos: TSV Hagen

Da Angeln leider überall erhältlich sind, entsteht der Eindruck, jeder könne sich einfach ans Wasser stellen und fischen – das ist jedoch nicht der Fall. Wenn Sie angeln möchten und einen Angelschein besitzen, gehen Sie bitte verantwortungsvoll mit der Ausrüstung um. So könnten viele Tiere viel Leid erspart bleiben.

Hätte man diese arme Taube nicht gefunden und von Tierschützern befreit, wäre sie wahrscheinlich qualvoll gestorben.

Infos zum Angeln ohne Fischereischein:

Fischwilderei ist in Nordrhein-Westfalen (NRW) eine Straftat und wird nach § 293 des Strafgesetzbuches (StGB) geahndet. Wer ohne gültigen Fischereischein und die erforderliche gewässerspezifische Angelkarte fischt, riskiert eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.

Das illegale Angeln (auch bekannt als Schwarzangeln) hat in NRW weitreichende rechtliche und finanzielle Konsequenzen:

Strafrechtliche Verfolgung (§ 293 StGB): Die Tat gilt bereits mit dem Auswerfen der Angel als vollendet, völlig unabhängig davon, ob ein Fisch gefangen wird oder nicht.

Zusätzlicher Diebstahl:
Erfolgt das Fischen in privaten Gewässern oder Zuchtteichen, kann die Tat zusätzlich als Diebstahl nach § 242 StGB gewertet werden.

Puh, hier geht es wirklich rund!


In den letzten Tagen haben unglaublich viele Tiere unsere Unterstützung gebraucht. Leider sind die Pflegestellen, besonders für Wildvögel und Mauersegler, bis auf den letzten Platz gefüllt. Sie haben einen Aufnahmestopp verhängt und können einfach nicht mehr aufnehmen.

Wir geben unser Bestes, um trotzdem zu helfen. Einige Kollegen hatten kurzfristig die Möglichkeit, Tiere zu betreuen, bis wieder Plätze bei den Pflegestellen frei werden. Doch auch wir stoßen an unsere Grenzen, da jetzt auch die Urlaubszeit begonnen hat und es bei uns nun auch keine Kapazitäten mehr gibt.

Vielleicht bringt uns das Wetter eine kleine Verschnaufpause, sodass die Tiere nicht mehr, wie in den letzten Tagen, zu früh aus ihren Nestern fallen.🙏

Wir möchten an dieser Stelle den Pflegestellen von Herzen danken, ebenso wie unserem Team, das nahezu Unmögliches möglich macht, um den Tieren zu helfen.🥰

Päppelstellen dringend gesucht!


Wir sind auf der Suche nach engagierten Helfern, die sich vorstellen können, Vögel, insbesondere Mauersegler, zu pflegen und zu versorgen.

Aufgrund des aktuellen Wetters hat sich die Lage dramatisch verschärft. Die wenigen vorhandenen Plätze sind bereits überfüllt und vollkommen ausgelastet, sodass wir kaum noch in der Lage sind, Finder zu unterstützen und weitere Tiere aufzunehmen.

Es ist wichtig, dass sich jetzt Menschen melden, die bereit sind, nach einer ordentlichen Einführung und Anleitung mitzuhelfen. Wir bieten umfassende Unterstützung: Erfahrene Päppler werden Sie einarbeiten, sämtliches Material sowie Futter wird vollständig gestellt.

Das sollten Sie mitbringen:
– Ein katzensicheres Zuhause oder einen geschützten Raum für die Tiere
– Zeit, da diese Vögel tagsüber mehrfach gefüttert werden müssen
– Keine Berührungsängste: Sie sollten sich zutrauen, die Tiere mit (verstorbenen) Insekten zu füttern

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Möchten Sie Tieren helfen und können sich vorstellen, vielleicht sogar junge Vögel aufzupäppeln und sie großzuziehen?


Finden Sie das Video auch großartig?

Dann würden wir uns sehr freuen, von Ihnen zu hören! 😍

Die Tiere und wir zählen auf Ihre Unterstützung, denn allein schaffen wir es nicht mehr. Wir brauchen dringend helfende Hände bei dieser wichtigen Arbeit. 🙏


Was Sie mitbringen sollten: Zeit, ein katzenfreies Zuhause oder ein katzensicheres Zimmer sowie eine große Portion Engagement.

Wenn Sie interessiert sind, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an: info@tierschutzverein-hagen.de

Alles Weitere, was notwendig ist, stellen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Gerne weisen wir Sie auch in diese Aufgabe ein. 😇

Was wären diese kleinen Lebewesen ohne Menschen, die sie füttern und bis zur Auswilderung begleiten?

Dalia in Not


Warum passiert es eigentlich immer am Wochenende und im Notdienst? Nun ja, so ist das eben mit Tieren…

Unsere Pflegekatze Dalia hat in ihrem Leben schon so einiges durchgemacht. Bereits mehrfach musste sie nach Operationen an Kiefer und Gaumen in die Klinik – so auch heute wieder. Besonders bei ihr wollen wir nichts riskieren und handeln nicht leichtsinnig. Also machen wir uns, trotz der großen Hitze, auf den Weg. Natürlich im Notdienst und mit der üblichen langen Wartezeit.🙁

Fotos: TSV Hagen

Es war genau die richtige Entscheidung, denn ein Teil der Verblockung an ihrem Kiefer hatte sich gelöst, und sie hätte daran ersticken können. In der Klinik wurde alles gründlich gereinigt. Das gelöste Stück darf nun offen bleiben, sodass Dalia wenigstens etwas verdünnte oder pürierte Katzennahrung zu sich nehmen kann.🙏

Tierschutzkatzen machen das Leben immer spannend und sorgen regelmäßig für Aufregung. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Iris für die liebevolle Pflege bedanken – ebenso bei Silke, die sie in die Klinik begleitet hat und immer da ist, wenn man sie braucht.🥰🥰

Hier wird so viel für die Tiere geleistet, und das sollte wirklich einmal anerkannt werden!😇🍀❣

Aktuelles von unserer Dalia


Die Genesung macht Fortschritte, doch es wird noch einige Zeit dauern, bis sie vollständig gesund ist. Sie wird mit viel Fürsorge und Liebe umsorgt, und es wird alles daran gesetzt, ihr die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen.

Leider muss sie noch für mehr als zwei Wochen ein Antibiotikum einnehmen und in etwa drei Wochen erneut in die Klinik, um ihren Kiefer untersuchen zu lassen. Wir hoffen sehr, dass sie bald wieder normal fressen kann. Bis dahin und bis zum nächsten Kliniktermin bleibt sie jedoch weiterhin auf flüssige Nahrung über die Sonde angewiesen.

All diese Herausforderungen meistert Dalia mit bemerkenswerter Geduld und bleibt stets freundlich – sei es beim Verbandswechsel oder während der Fütterungen. Sie schmiegt sich liebevoll an ihre Pflegemama, kuschelt und gibt sogar Köpfchen. Sie ist einfach eine unglaublich liebe Katze. 💞

Hier geht es zu Dalias trauriger Geschichte:

Heute konnten wir die dringend benötigte Sondennahrung für sie abholen, die extra bestellt werden muss. Die Kosten dafür belaufen sich auf über 170 Euro für 20 Tage – eine beachtliche finanzielle Belastung. 😇