Ronja

Gekämpft, gehofft und doch verloren…

Viele haben die Geschichte von Ronja verfolgt, die von ihrer ehemaligen Besitzerin so getreten wurde, dass sie schwere Verletzungen an ihrem Hinterbeinchen erlitt.
Wir haben sie übernommen und behandeln lassen. In der Tierklinik in Duisburg wurde eine lange und schwierige (und auch kostspielige) OP durchgeführt. Das Bein war sehr kompliziert gebrochen und musste mit einer Platte und Nägeln fixiert werden.
Ronja überstand die OP und war total lieb und geduldig.
Die Heilung verlief gut und bald konnten die Verbände ab und sie bekam noch Physiotherapie.
Mittlerweile hatten wir eine liebvolle Pflegestelle gefunden, wo sie ein wunderbares Leben hatte.
Wir hatten in unserem Happy End darüber berichtet. Ronja hatte sogar einen Treppenlift in dem sie gern die Treppen hochfuhr…
Nach einer Weile bekam sie Magen/Darmproblem und wurde dem Tierarzt vorgestellt.
Dort wurde sie behandelt und wir dachten alles wäre in Ordnung. Nur eine Woche später hatte sie Fieber und war schlapp und zeigte Schmerzsymptome.

Erneut wurde sie unserer Tierärztin vorgestellt und untersucht. Ronjas Nieren-und Leberwerte waren außer Kontrolle! Sie musste sofort in die Klinik. Über eine Woche kämpften die Ärzte um ihr Leben und es gab Höhen und Tiefen…Hoffen und Bangen…. Leider hat sie es trotz alle Bemühungen nicht geschafft.
Wir sind sehr traurig und hätten ihr nun, nach all ihren schlechten Erfahrungen, noch ein schönes langes Leben gewünscht.
Ronja (Lotta wie sie zwischenzeitlich genannt wurde) haben wir vom Rosengarten abholen lassen und ihrer Pflegestelle wieder übergeben. Trotz der hohen Kosten die insgesamt entstanden waren von ca. 2000.- Euro für die OP, dazu die Nachsorge und Physiotherapie und dem letzten Aufenthalt in der Klinik plus Medikamente 2200.- Euro, also alles zusammen um die 4700.- Euro, haben wir uns für die Einzelkremierung entschieden.
Wir hatten so sehr mit der Pflegestelle gehofft ihr noch ein schönes sorgloses Leben bieten zu können.

Duman

Duman – ist inzwischen leider verstorben.

Update: Duman wurde zuletzt in einer Pfegestelle aufgenommen. Dort hatte er noch eine kurze, schöne Zeit. Leider ist er inzwischen an seinen Erkrankungen verstorben.


Duman wurde käuflich erworben und nach gut einer Stunde kurzerhand bei der Polizei abgegeben, da man mit ihm nicht zurecht kam.
Im Tierheim hat Duman sofort alle Herzen im Sturm erobert, leidet aber sehr unter der Situation und frißt sehr schlecht.
Es ist wirklich dringend, dass der verschmuste Riese schnell seine Menschen findet zumal ihm mit seinen 11 Jahren (geb. 02/11) die Zeit davon läuft. 🙁


Seine Menschen findet Duman total klasse, zum Gassi gehen und zum durch Gekrault werden. Auch fremden Menschengegenüber ist er aufgeschlossen, freundlich und lieb. Wer sich für ihn interessiert, sollte dessen ungeachtet erst einmal sein Vertrauen gewinnen (z.B. über gemeinsame Spaziergänge).
Trotz allem zeigt Duman typisches Herdenschutzhundverhalten und hat seine Umgebung ständig im Blick. Er weiß auch seine Kräfte einzusetzen, insbesondere anderen Rüden gegenüber, vor allem dann, wenn er während des Spaziergangs „angepampt“ wird. Mit Hündinnen ist Duman verträglich und läuft bei uns auch schon mal mit mehreren Damen in der Gruppe. Hier zeigt er sich als wahrer Gentleman. Duman liebt es im Freien zu sein und inspiziert den Zaun nach Löchern, wenn ihm langweilig ist. Deshalb sollte das Haus sicher, stabil und hoch eingezäunt sein. Kinder sind kein Problem, sollten aber Teenageralter haben (Standfestigkeit).
Da der Riese mit im Haus leben muss, ist es selbstverständlich, dass er nicht auf einem Firmengelände o.ä. sich selbst überlassen werden soll, denn Duman liebt Menschenkontakt und würde sich aufgeben, wenn er seine Menschen nicht um sich hätte. Kurz gesagt: Duman ist wachsam, territorial, neugierig, verschmust und stur und deshalb suchen wir Herdenschutzhund erfahrene Menschen, die ihm noch einen schönen Lebensabend bereiten.

Balu

Balu – die traurige Geschichte eines Welpen, der illegal eingeführt wurde.


All dies kann passieren, wenn Sie über diverse Plattformen im Internet Welpen kaufen oder die Tiere aus dem Ausland mitbringen (lassen).
BITTE! Wenden Sie sich an seriöse Tierheime und Tierschutzorganisationen! Fördern Sie das Tierleid nicht durch solche Käufe! Denken Sie an die Mutterhündinnen und an die vielen kranken Welpen, die es nicht schaffen und irgendwo elendig sterben, aber auch an sich selbst! Möchten Sie solche Kosten auf sich nehmen? Dieses Elend sehen und begleiten, oftmals bis zum Tod?
Tierschützer berichten immer wieder über derartige Geschichten.


Augen auf beim Welpenkauf…
Zu jung von der Mutter weg, nicht geimpft, so ging es Balu, als er vor einigen Monaten in das Tierheim der Stadt Hagen kam.
Er wurde mit einem weiteren Welpen bei einer Kontrolle in einem privaten Haushalt sichergestellt.
Balu wurde ohne Tollwutimpfung aus dem Ausland eingeführt und musste daher mehrere Wochen in Quarantäne verbringen.
Für diese jungen Hunde eine schlimme Zeit! Sie dürfen keinen Kontakt zu Artgenossen haben und nur die Tierheimmitarbeiterinnen dürfen zu ihnen. So verbringen sie mehrere Wochen, je nach Alter sogar Monate dort. Wenn sie alt genug sind, werden sie geimpft und müssen dann noch einmal 21 Tage abwarten, bis sie vermittelt werden dürfen.

Bei Balu wurden in dieser Zeit mehrere gesundheitliche Probleme festgestellt.
Zunächst hatte er Kryptosporidien (Parasiten, die auch für Menschen nicht ungefährlich sind).
Sein Zustand verschlechterte sich, und er musste in die Klinik nach Duisburg gebracht werden. Dort wurde Erlichiose festgestellt und dann mit der Behandlung begonnen.
Zunächst ging es ihm besser, aber schon kurze Zeit später musste er erneut in die Klinik.
Nun kann man sagen „schlimmer geht immer“. Vermutet wurde ein Shunt und ohne OP wäre seine Lebenserwartung nicht sehr groß. Balu musste strengste Diät einhalten und fand eine liebevolle Pflegestelle, in der man sich sehr gut um ihn kümmern konnte.

Bei einem Lebershunt kommt es auf Grund einer Gefäßanomalie zu einer schleichenden Vergiftung, da das Blut nicht durch die Leber fließt und so entgiftet werden kann.
Nach mehreren Untersuchungen und einem Angio CT wurde die OP durchgeführt. Balu hat die OP gut überstanden. Nun wird es mindestens 6 Wochen dauern, bis sich alles normalisiert hat, und er ein normales Hundeleben führen kann.
Die Kosten für die Behandlung der diversen Erkrankungen, der Quarantäne, CT und OP belaufen sich auf mehrere tausend Euro.
Der Tierschutzverein Hagen hat sich nun bereit erklärt, nicht nur wie bisher das Spezialfutter zu bezahlen, sondern auch die CT und OP Kosten zu übernehmen.

Trotz aller Bemühungen hat es Balu leider nicht geschafft.