Ein Happy End der besonderen Art!

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Der kleine Kater Kuhni wurde 2024 in einer Gartenhütte geboren und von Hand mit der Flasche aufgezogen. Schon damals hatte er großes Glück, von uns gerettet zu werden. Aus gerade einmal unter 100 Gramm schaffte er es, sich zu einem gesunden, quirligen Kätzchen zu entwickeln.

Als Kuhni alt genug war, fand er ein tolles Zuhause bei einem liebevollen Menschen, und es schien, als wäre alles perfekt. Doch einige Monate später begann das Schicksal erneut, ihn herauszufordern.

Er litt plötzlich unter schwerwiegenden Krankheitssymptomen: Fieber, Erbrechen, Antriebslosigkeit. Der kleine Kater wurde zunehmend schwächer. Trotz tierärztlicher Untersuchungen und Behandlung blieb lange unklar, woran er wirklich litt. Keine Therapie zeigte Wirkung, und es ging ihm zusehends schlechter. 😿

Ein detailliertes Blutbild brachte schließlich die niederschmetternde Diagnose: FIP (Feline Infektiöse Peritonitis). Kuhnis Adoptivmama war verzweifelt und wandte sich hilfesuchend an uns. Glücklicherweise waren wir die ganze Zeit über in engem Kontakt und konnten sie an eine spezielle Facebook-Gruppe vermitteln, die Unterstützung bei dieser Krankheit bietet. Noch am selben Tag erhielt Kuhni Hilfe. 🙏

Dann begann ein nervenaufreibender Kampf ums Überleben. Über 84 Tage hinweg musste Kuhni täglich Spritzen bekommen, und regelmäßige Kontrolluntersuchungen waren erforderlich. Bereits nach der ersten Spritze zeigte er jedoch eine deutliche Besserung – ein Hoffnungsschimmer! Diese positive Entwicklung setzte sich fort, die Blutwerte wurden immer besser, und am Ende der Behandlungszeit war klar: Kuhni hatte die Krankheit besiegt. 🍀

Nach einer weiteren Wartezeit und abschließenden Kontrolluntersuchungen gab es Gewissheit: Kuhni blieb gesund und ist bis heute FIP-frei! Wir haben seinen Weg aufmerksam begleitet und mitgefühlt, jeden Schritt dieser bewegenden Reise miterlebt – und freuen uns nun von Herzen über sein Happy End. 💞

Dank der unermüdlichen Fürsorge seiner Adoptantin Kyra, die niemals aufgegeben hat, und der finanziellen Unterstützung durch den Tierschutzverein für die regelmäßigen Blutuntersuchungen hat Kuhni eine zweite Chance auf ein glückliches Leben bekommen. Heute ist aus ihm ein prächtiger Kater geworden, der zusammen mit seinem Katzenfreund ein wunderschönes Leben führt. 😻

Unser größter Dank gilt Kyra: Danke für deine Liebe, deine Stärke und deine Hingabe, diesem kleinen Kämpfer das Leben zu retten. 🥰

FIP ist kein Todesurteil mehr!
Hier kurze Infos zu der Behandlung:

FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) bei Katzen ist durch den antiviralen Wirkstoff GS-441524 (oder Remdesivir) behandelbar und oft heilbar. Die Therapie dauert meist 84 Tage (Spritzen oder Tabletten) und erfordert eine anschließende 12-wöchige Beobachtungsphase. Die Erfolgsquote ist hoch (>80%), erfordert jedoch eine engmaschige tiermedizinische Begleitung.

Seit 2025 ist eine legale Behandlung möglich.

Eine königliche Kater-Freundschaft

Vor einigen Monaten wurden wir gefragt, ob wir einen kleinen Kater aufnehmen könnten. Seine Besitzer waren in ihre Heimat zurückgezogen und hatten ihn bei Freunden untergebracht, die ihn jedoch nicht behalten konnten.

Es war natürlich die richtige Entscheidung, beim Tierschutz anzufragen und um Unterstützung zu bitten.

Schließlich haben wir den kleinen Kater bei uns aufgenommen und ihn Pepper genannt, da er ein recht temperamentvoller Geselle war. Unsere Kollegin aus der Pflegestelle hatte sich schnell Hals über Kopf in ihn verliebt, doch dann erreichte uns eine wirklich tolle Anfrage für ihn. In seinem potenziellen neuen Zuhause lebte bereits ein junger Kater, und alles andere passte ebenfalls perfekt. Daher entschieden wir uns, Pepper zu seinem neuen Katzenfreund ziehen zu lassen.😺😸

In seinem neuen Heim hat er es hervorragend getroffen und versteht sich wunderbar mit seinem neuen Spielkameraden.

Wir freuen uns sehr für ihn und wünschen den neuen Besitzern viele schöne gemeinsame Jahre voller Freude.❣🍀❣

Wir danken auch unserer lieben Kollegin Claudia für die liebevolle Betreuung bis zur Vermittlung❣

Hier ein paar Eindrücke aus unserem Lockschuppen:


Unzählige Tauben brüten hier – sicher und gut versorgt. Wir freuen uns über jede brütende Taube 😊. Das mag manchen wohl seltsam erscheinen, schließlich wollen die meisten Menschen nicht noch mehr Tauben 🤷‍♀️.

Jedes Ei wird durch eine Attrappe ersetzt, sodass die Tauben zufrieden über längere Zeit auf ihren Kunsteiern brüten. Irgendwann bemerken sie allerdings, dass kein Nachwuchs schlüpft – und der Zyklus beginnt von vorne. 😉Alleine im Januar waren es 278 Eier, ⁣⁣die ausgetauscht wurden.🙏

Seit knapp zwei Jahren setzen wir diese Methode konsequent um und konnten so bereits Hunderte neue Tauben verhindern.

Die Tiere, die hier leben, sind gesund und verbringen rund 80 % des Tages im Lockschuppen. Sie müssen nicht mühsam nach Futter suchen, durch die Stadt ziehen und Abfall fressen, und selbst ihre Hinterlassenschaften bleiben im Lockschuppen, wo unser Team regelmäßig für Sauberkeit sorgt.

Das alles beweist wieder einmal, wie wichtig Taubenhäuser in Hagen sind (währen) dann würde es weniger Probleme geben.

Badetag im Lockschuppen.😍
Trotz Kälte lieben die Tiere ein Bad zur Gefiederpflege. Bei uns in sauberem Wasser und Umfeld.

Diese Taube wurde vor einigen Wochen völlig geschwächt an der Volmegalerie gefunden. Dort wurde sie von einem Mitglied gesichert und zuhause gesund gepflegt. Nun konnte sie bei uns am Lockschuppen wieder in die Freiheit entlassen werden, eine ungewisse Freiheit, leider….

Ganz sicher wird sie wieder zur Volmegalerie zurück fliegen, da die Tiere sehr standorttreu sind.

Hallo zusammen, hier ist wieder euer Pelle


Am Montag hat meine Pflegemama mich einfach genommen und in diese doofe Box gesteckt. Dann sind wir mit dem Auto gefahren – ehrlich gesagt, das war gar nicht so schlimm. Aber dann habe ich gesehen, wo wir gelandet sind: beim Tierarzt! Oh nein, da war ich schon mal gewesen, danach hatte ich etwas Bauchschmerzen und war ganz müde und dieses doofe Ding auf einmal an!

Die Menschen dort waren aber wirklich lieb zu mir. Sie haben mich hochgenommen, meinen Body hochgeschoben und an meiner Narbe herumgefummelt. Die Ärztin schien sehr zufrieden. Sie hat gelächelt, mich gestreichelt und war richtig nett. Aber dann kam das Unglaubliche: Ich musste das blöde Ding mit den Erdbeeren wieder anziehen! Noch eine Woche… Hilfe!

Falls ihr denkt, ich hätte immer das Gleiche an – falsch gedacht! Sie haben mehrere Bodies mit diesem Erdbeer-Muster! 🙀

Nach diesem anstrengenden Tag war ich ganz schön platt und habe abends bei meiner Pflegemama im Bett geschlafen. Das war allerdings richtig schön. Psst… das mach ich dann jetzt immer so.😺

Jetzt will ich euch mal ein Geheimnis verraten: Sobald meine Narbe ganz verheilt ist, soll ich ein neues Zuhause bekommen! Natürlich am liebsten mit einem Kumpel in meinem Alter. Ich habe nämlich einiges nachzuholen und kann es kaum erwarten, loszulegen 😻

Habt ihr vielleicht schon einen jungen Kater (oder auch eine nette junge Katze, die gerne spielt) und sucht noch einen tollen Freund? Dann bin ich genau der Richtige für euch: jung, hübsch und superlieb! ❣

Meldet euch per Mail einfach hier:
info@tierschutzverein-hagen.de

Da haben sie es jetzt wirklich auf die Spitze getrieben!


Eigentlich sollte dieses Ding ja endlich runter, aber ich habe mir die Narbe mal genauer angesehen und … na ja, sie abgeschleckt. Und schwupps, hatte ich wieder so ein Ding an – aber was für eins!


Beim Anziehen konnte ich mir ein Knurren nicht verkneifen und habe meinen Unmut gezeigt. Die roten Dinger darauf habe ich zuerst gar nicht gekannt, doch die Pflegemamis haben mir erklärt, dass das Erdbeeren sein sollen. Was? Erdbeeren!

Und hier bin ich, ein Junge, mit diesem albernen Ding voller Erdbeeren. Aber gut, auch wenn ich vielleicht ein bisschen komisch aussehe, die hier sind alle total lieb zu mir. Sie kuscheln ganz viel mit mir, bringen mir immer wieder super leckeres Essen, und ich muss sagen – es hätte mich wirklich schlimmer treffen können!

Mal sehen wie das hier noch so weiter geht.
Ich melde mich mal wieder.
Euer Pelle

Beschwerde!


Hier ist Pelle, und ich wurde dem Tierschutzverein übergeben, damit man gut für mich sorgt. 😺

Tja, ich musste nämlich operiert werden, weil ich einen Nabelbruch hatte. Aber wisst ihr was? Schaut euch mal an, was die mit mir gemacht haben! Anfangs war alles ganz toll – die haben sich super um mich gekümmert, ich hatte Spielkameraden, und das Essen war fantastisch. Doch dann kam der Montag… Kein Frühstück für mich! Stattdessen steckten sie mich in eine Box und trugen mich weg. 😾

Nach einer Weile holten sie mich aus der Box heraus, da waren auch alle ganz freundlich, und dann – zack – ein Pieks! Danach weiß ich gar nichts mehr. 🙀

Und jetzt der Hammer! Als ich wieder zu mir kam, tat mir der Bauch weh, Essen gab’s immer noch nicht, und dann das: Sie haben mich in so ein Ding gesteckt, das sie „Body“ nennen. Ja, genau! So soll ich jetzt auch noch ein paar Tage herumlaufen.

Aber naja, immerhin gibt es inzwischen wieder leckeres Essen, ich darf langsam wieder spielen und werde von den zwei netten Frauen ganz lieb gekuschelt. Das hat mir wirklich gutgetan! 😻

Wenn ich dieses Ding endlich wieder los bin, melde ich mich nochmal bei euch!

Euer Pelle 😽

Puppi sucht ein liebevolles Zuhause bei Artgenossen


Seine Partnerin ist vor kurzem verstorben, weshalb der hübsche Wellensittichhahn nun alleine ist und sich nach Gesellschaft sehnt.

Wellensittiche sind Schwarmtiere und benötigen die Nähe von Artgenossen, um glücklich leben zu können.

Vielleicht findet Puppi bei jemandem Platz in einer geräumigen Voliere oder einem Vogelzimmer? Regelmäßiger Freiflug sollte dabei auf jeden Fall gewährleistet sein.

Puppi ist etwa 4 Jahre alt und zwar nicht handzahm, was jedoch kein Hindernis darstellen sollte.

Kontakt: info@tierschutzverein-hagen.de

Rotkehlchen in Not


Gestern meldete sich eine Firma aus Hohenlimburg bei uns wegen eines hilflosen Rotkehlchens.

Der kleine Vogel war offenbar gegen ein Hindernis geflogen und erlitt ein Anflugtrauma. Nachdem er eine Zeit lang beobachtet wurde und sich sein Zustand nicht besserte, holte ein Kollege ihn noch spät am Abend ab und versorgte das Tier fachgerecht.🙏

Am nächsten Tag brachten wir den Vogel nach Bochum zu „Wat ne Feder e.V.„, wo er bis zur vollständigen Genesung betreut wird.

Wir hoffen, dass er bald wieder am Fundort in die Freiheit entlassen werden kann.😇

Herzlichen Dank, Steffi, für deine Hilfe!🥰

Update: Queenie hat ein Zuhause gefunden


Queenie sucht ein neues Zuhause.

Die erst zweijährige, hübsche Katze wurde bei uns abgegeben und wartet nun auf ein neues, liebevolles Zuhause.

Ob sie sich mit anderen Katzen versteht, können wir leider nicht sagen – allerdings zeigt sie Interesse an dem Hund in ihrer Pflegefamilie und verhält sich ihm gegenüber völlig unbefangen. Wie sie auf andere Katzen reagiert, müsste man gegebenenfalls ausprobieren.

Queenie ist ein Türkisch-Van-Mix und wird ausschließlich in Wohnungshaltung vermittelt, es sei denn, ein sicherer Freigang kann gewährleistet werden. Die zukünftigen Besitzer sollten genügend Zeit für sie haben und idealerweise Erfahrung mit Langhaarkatzen mitbringen, da ihre Fellpflege sehr aufwendig ist.

Ein katzenverträglicher Hund im neuen Zuhause stellt kein Problem dar. Anfang der Woche wird Queenie einem Tierarzt vorgestellt, geimpft und medizinisch durchgecheckt und bekommt einen Chip, kastriert ist sie bereits. Danach ist sie bereit, in ein liebevolles, dauerhaftes Zuhause zu ziehen.❣😻

Bei Interesse bitten wir darum, uns ausschließlich per E-Mail unter info@tierschutzverein-hagen.de zu kontaktieren.